
Münster/Lotte. Auf der A30 bei Lotte hat die Autobahnpolizei Münster in der Nacht zu Samstag einen massiven Tempoverstoß festgestellt. Wie die Polizei Münster mitteilt, wurde ein Auto am 11. April 2026 um 1.18 Uhr in Fahrtrichtung Amsterdam mit 200 km/h gemessen. An der Kontrollstelle waren jedoch nur 100 km/h erlaubt. Nach Abzug der Toleranz blieb damit eine Überschreitung von 94 km/h.
Die Geschwindigkeitskontrolle fand zwischen den Anschlussstellen Hasbergen-Gaste und dem Autobahnkreuz Lotte statt. Nach Angaben der Polizei war dort ein Pkw mit luxemburgischem Kennzeichen unterwegs. Der Wagen wurde in dem Bereich erfasst, in dem die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt ist. Gerade an dieser Stelle gilt das Tempolimit nicht ohne Grund, denn rund um das Autobahnkreuz treffen mit der A30 und der A1 zwei stark befahrene Strecken aufeinander.
Die Polizei verweist darauf, dass die Begrenzung in dem Abschnitt der Verkehrssicherheit dient. Besonders bei Rückstaus und hohem Verkehrsaufkommen könne es dort schnell zu gefährlichen Situationen kommen. Das Tempolimit soll deshalb helfen, Unfälle zu vermeiden und den Verkehr im Bereich des Kreuzes Lotte besser zu sichern. Umso gravierender fällt der gemessene Verstoß aus, weil die gefahrene Geschwindigkeit doppelt so hoch lag wie erlaubt.
Nach Angaben der Polizei muss die fahrende Person mit einem Bußgeld von 700 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Sollte es in den vergangenen zwölf Monaten bereits einen vergleichbaren Verstoß gegeben haben, kann die Strafe noch höher ausfallen.
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