Alkoholisiert am Steuer: Lkw beschädigt Baustelle auf der A1 bei Münster

Vor dem Landgericht Münster stehen vier junge Männer wegen bandenmäßigen Betrugs als falsche Polizisten vor Gericht.
Symbolfoto, Foto: Ingo Kramarek

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Münster. Auf der Autobahn A1 bei Münster ist es am Sonntagmittag zu einem Unfall mit einem alkoholisierten Lkw-Fahrer gekommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 12.44 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund, kurz hinter der Anschlussstelle Hiltrup, in einer Baustelle. Nach Angaben der Polizei kollidierte der Lkw mit mehreren Warnbaken. Verletzt wurde dabei niemand.

Zeuge meldet auffällige Fahrweise vor dem Unfall

Wie die Polizei mitteilt, war der Lkw-Fahrer bereits vor dem Unfall durch seine Fahrweise aufgefallen. Ein Zeuge beobachtete das Fahrzeug auf der Autobahn und stellte fest, dass der Lkw in Schlangenlinien unterwegs war. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Während des Notrufs kam es nach Angaben des Zeugen zu dem Unfall in der Dauerbaustelle. Der Lkw überfuhr mehrere Warnbaken und kam anschließend auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Einsatzkräfte der Autobahnpolizei trafen kurz darauf am Ort des Geschehens ein und kontrollierten den Fahrer.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp vier Promille. Die Beamten brachten den 59-jährigen Fahrer zu einer Polizeiwache. Dort wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Der Mann besitzt die russische Staatsangehörigkeit und entrichtete eine Sicherheitsleistung. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Pkw durch Trümmerteile beschädigt, keine Verletzten

Bei der Kollision selbst wurde niemand verletzt. Allerdings blieb es nicht bei den beschädigten Warnbaken. Ein weiterer Autofahrer fuhr über Trümmerteile, die durch den Unfall auf der Fahrbahn lagen. Dadurch wurde sein Fahrzeug beschädigt.

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