
Münster. Mit einer Demo gegen Gewalt an Frauen in Münster haben am Samstag zahlreiche Menschen vor dem Rathaus auf das Thema aufmerksam gemacht. Am 28. März kamen trotz Nieselregens bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Die Aktion stand unter dem Motto, dass Männer Verantwortung übernehmen und sich gegen Gewalt an Frauen positionieren sollen.
Im Mittelpunkt der Kundgebung stand ein Solidaritätszeichen gegen sexualisierte Gewalt. Die Demonstration war zwar grundsätzlich offen für alle, richtete sich aber vor allem an Männer. Organisiert wurde sie demnach von Lukas Materna gemeinsam mit weiteren Männern aus seinem Umfeld. Auslöser seien Gespräche im privaten Umfeld und die verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema gewesen.
Vor dem Rathaus kamen überwiegend Männer zusammen, um öffentlich Stellung zu beziehen. Auch bei schlechtem Wetter blieb die Beteiligung vergleichsweise hoch. Die Veranstaltung setzte damit ein sichtbares Zeichen im Zentrum der Stadt und machte deutlich, dass Gewalt gegen Frauen nicht als Randthema behandelt werden soll.
Die Beiträge bei der Kundgebung fielen eher kurz und persönlich aus. Dabei ging es auch um die Frage, warum das Thema im Alltag oft zu wenig Raum bekommt und wie Unterstützung für betroffene Frauen konkret aussehen kann.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu