Angriff im Linienbus: Mann verletzt Fahrgast und Busfahrer in Münster

Münsterstraße nach Unfall im Osten der Stadt gesperrt
Foto: Caroline Muffert

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Münster. Am Montagnachmittag ist es in Münster zu einem gewalttätigen Zwischenfall in einem Linienbus gekommen. Auf dem Kappenberger Damm eskalierte die Situation, als ein alkoholisierter Mann mehrere Personen angriff und schließlich auch den Busfahrer verletzte.

Nach Angaben der Polizei entwickelte sich der Vorfall gegen 16.30 Uhr während der Fahrt. Der mutmaßliche Täter soll zuvor bereits durch aggressives Verhalten aufgefallen sein, was zu Spannungen mit anderen Fahrgästen führte.

Streit im Bus eskaliert zu körperlicher Gewalt

Die Situation im Bus spitzte sich zu, als der Mann laut Polizei zunehmend verbal auffällig wurde und andere Fahrgäste provozierte. Im weiteren Verlauf kam es zu einer direkten Auseinandersetzung. Ein Mitfahrer versuchte offenbar, beruhigend auf den Mann einzuwirken. Daraufhin schlug der 38-Jährige dem Fahrgast ins Gesicht.

Die Lage blieb nicht bei dieser ersten Attacke. Der Busfahrer reagierte auf die Eskalation, stoppte die Fahrt und verständigte die Polizei. Gleichzeitig griff er selbst ein, um weitere Übergriffe zu verhindern und die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Währenddessen versuchte der Angreifer, sich der Situation zu entziehen. Der Fahrer hielt ihn jedoch bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Dabei kam es zu einem weiteren körperlichen Angriff. Der Mann rammte seine Schulter gegen den Oberkörper des Busfahrers, wodurch dieser verletzt wurde. Aufgrund der Verletzung konnte der Fahrer seine Fahrt nicht fortsetzen.

Polizei ermittelt nach Vorfall am Kappenberger Damm

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein und übernahmen die Situation. Ein Atemalkoholtest bei dem 38-Jährigen ergab laut Polizei einen Wert von knapp zwei Promille, was den aggressiven Zustand erklären könnte.

Der verletzte Busfahrer wurde noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in einem Rettungswagen untersucht. Nach dem Check konnte er wieder entlassen werden. Zu schwereren Verletzungen kam es nach aktuellem Stand nicht.

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