
Münster. Bahnreisende zwischen Münster und Enschede müssen sich ab Freitag, 17. Juli 2026, auf Einschränkungen einstellen. Die RB 64 zwischen Münster und Enschede ist teilweise gesperrt. Zwischen Münster und Burgsteinfurt ersetzen Busse die ausfallenden Züge.
Während der Arbeiten bleibt der Zugverkehr auf dem nördlichen Abschnitt der Verbindung bestehen. Die Regionalbahn fährt weiterhin zwischen Burgsteinfurt und Enschede. Eine durchgehende Zugfahrt von Münster in die niederländische Grenzstadt ist vorerst jedoch nicht möglich.
Für den gesperrten Streckenabschnitt zwischen Münster und Burgsteinfurt wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Fahrgäste müssen durch den Umstieg auf Busse mit längeren Reisezeiten rechnen und sollten ihre Verbindung vor der Abfahrt prüfen.
Grund für die Einschränkungen sind umfangreiche Arbeiten an der Bahnstrecke. Dabei werden unter anderem Gleise, Entwässerungsanlagen und mehrere Bahnübergänge bearbeitet.
Die Baumaßnahmen wirken sich zeitweise auch auf Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer entlang der Strecke aus. An Bahnübergängen kann es an einzelnen Tagen zu Sperrungen oder Behinderungen kommen.
Nach Abschluss der eigentlichen Arbeiten sind außerdem Testfahrten vorgesehen. Dadurch können Schranken länger geschlossen bleiben und zusätzliche Wartezeiten an den betroffenen Übergängen entstehen.
Die Arbeiten sollen Anfang August beendet werden. Bis dahin bleibt die Verbindung zwischen Münster und Enschede unterbrochen. Auf dem Abschnitt Münster–Burgsteinfurt verkehren Ersatzbusse, während die RB 64 zwischen Burgsteinfurt und Enschede weiterhin fährt.
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