
In Handorf spüren Anwohnerinnen und Anwohner die Erschließung der beiden Neubaugebiete Kirschgarten und Kötterstraße nun deutlich im Ortskern. Seit Freitag, 20. März, regeln Baustellenampeln den Verkehr an der Kreuzung von Sudmühlenstraße und Dorbaumstraße. Die Arbeiten gehören zu den Versorgungsanschlüssen für zwei größere Wohnbauprojekte, die den Stadtteil in den kommenden Jahren merklich verändern sollen.
Nach Angaben der Stadtnetze werden die Leitungsarbeiten nach den bisherigen Maßnahmen im Kirschgarten nun in der Dorbaumstraße und in der Sudmühlenstraße fortgesetzt. Besonders betroffen ist die Kreuzung im Ortskern. Dort steuern Baustellenampeln den Autoverkehr. Der Kirschgarten wird an der Dorbaumstraße zur Sackgasse. Fußgänger können den Bereich weiterhin passieren.
Auch für den Radverkehr gibt es Änderungen. Wer aus der Sudmühlenstraße in Richtung Dorbaumstraße fahren will, wird über Ludwig-Wolker-Straße, Drostestraße und Heriburgstraße umgeleitet. Damit verlagern sich die Einschränkungen nicht nur auf den Autoverkehr, sondern auch auf wichtige Wegebeziehungen innerhalb des Stadtteils.
Parallel dazu laufen die Arbeiten im Kirschgarten weiter. Dort verlegen die Stadtnetze nicht nur neue Versorgungsleitungen für die Neubaugebiete, sondern erneuern auch mehrere Hausanschlüsse. Zum Abschluss soll die Straße im Mai eine neue rote Asphaltdecke erhalten. Für diese Asphaltierung ist nach Angaben der Stadtnetze eine rund fünftägige Sperrung vorgesehen.
Für Anwohner ist das ein Hinweis darauf, dass die Maßnahme im Kirschgarten in die Schlussphase geht, auch wenn die Baustelle im Umfeld des Ortskerns zunächst weiter sichtbar bleiben wird. Die aktuellen Eingriffe sind also Teil eines längeren Erschließungsprozesses und nicht nur eine kurzfristige Einzelmaßnahme.
Der Hintergrund der Arbeiten reicht deutlich über die aktuelle Verkehrsregelung hinaus. Das Baugebiet Kirschgarten ist in städtischen Unterlagen mit rund 180 Wohneinheiten aufgeführt. Für das Gebiet nördlich der Kötterstraße nennt die Stadt eine Größenordnung von bis zu 250 Wohneinheiten. Beide Projekte zählen damit zu den größeren Wohnbauvorhaben in Handorf.
Im Baulandprogramm der Stadt wird das Gebiet Kirschgarten / Bäder dem kurzfristigen Zeitraum 2024 bis 2026 zugeordnet. Das Vorhaben nördlich der Kötterstraße ist dagegen in der Kategorie 2026 bis 2028 geführt. Daran wird sichtbar, dass Handorf nicht nur punktuell nachverdichtet wird, sondern in mehreren Schritten weiterwachsen soll.
Für das Gebiet nördlich der Kötterstraße plant die Stadt nicht nur neue Wohnungen. Vorgesehen sind dort auch ein Lebensmittelmarkt und eine Kindertagesstätte. Außerdem soll das Quartier möglichst autoarm organisiert werden. Ein Spielplatz, ein Quartiersplatz und die Aufwertung eines Gewässers nördlich des Areals sind ebenfalls Teil des Entwurfs.
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