
Münster. Die Bernsmeyerstiege in Münster ist seit Dienstag, 27. Januar 2026, komplett gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Andreas-Hofer-Straße und der Hausnummer 2. Nach aktuellen Planungen wird die Sperrung voraussichtlich bis zum Sommer 2029 bestehen bleiben. Hintergrund sind umfangreiche Bau- und Tiefbauarbeiten im Umfeld des Schulstandorts.
Auslöser für die langjährige Sperrung ist der geplante Neubau des Anne-Frank-Berufskolleg. Die Schule soll künftig vollständig am Standort Manfred-von-Richthofen-Straße 39 gebündelt werden. Vorgesehen ist ein fünfgeschossiger Neubau sowie die Aufstockung eines bestehenden Gebäudeteils. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 angesetzt, die Fertigstellung für das Jahr 2029. Während der Bauphase bleibt der Teilstandort an der Andreas-Hofer-Straße weiterhin in Betrieb.
Trotz der Vollsperrung bleibt der Bereich für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende passierbar. Eine ausgeschilderte Umleitung führt über den Hohenzollernring, die Manfred-von-Richthofen-Straße und die Andreas-Hofer-Straße. Autofahrende müssen hingegen auf alternative Routen ausweichen.
Ab Montag, 2. Februar 2026, kommt es zu einer weiteren Verkehrsbehinderung: Die Andreas-Hofer-Straße wird an der Einmündung zur Bernsmeyerstiege für den Kfz-Verkehr voraussichtlich für rund zweieinhalb Wochen gesperrt. Grund dafür sind Kanalarbeiten, die im Zusammenhang mit der Schulerweiterung stehen. Zu Fuß und mit dem Fahrrad bleibt das Passieren der Baustelle weiterhin möglich.
Parallel zu den Schulbauarbeiten laufen in dem Gebiet bereits seit November 2025 Kanal-Sanierungen. Diese erfolgen in mehreren Bauabschnitten und sollen bis spätestens Juni 2026 abgeschlossen sein. Die Manfred-von-Richthofen-Straße bleibt dabei grundsätzlich befahrbar, allerdings ist die Einfahrt in die Bernsmeyerstiege zeitweise nicht möglich. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen: Die Haltestelle „Manfred-von-Richthofen-Straße“ wird bis Juni 2026 um etwa 35 Meter in Richtung Andreas-Hofer-Straße verlegt.
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Nach Angaben der Stadt Münster müssen sich Anwohnende, Berufspendler und der Lieferverkehr auf eine mehrjährige Umstellung einstellen. Mit Abschluss der Bauarbeiten soll der Standort jedoch deutlich aufgewertet und der Schulbetrieb langfristig gebündelt werden.
Der Ausbau des Fernwärmenetzes auf der Metzer Straße und dem Inselbogen hat das Ziel, sowohl Privathäuser als auch öffentliche Einrichtungen wie Kirchen und Schulen an das Wärmenetz anzuschließen. Dies soll die Versorgungssicherheit verbessern und gleichzeitig eine umweltfreundlichere Heizoption für zukünftige Anlieger schaffen.
Der Fernwärmenetzausbau im Geistviertel wird von den Stadtnetzen Münster früher durchgeführt als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die geplanten Arbeiten an einer Trinkwasserleitung in der Weseler Straße in den Jahren 2025/ 2026 nicht zusätzlich zu belasten. Durch die vorgezogene Umsetzung des Projekts sollen Überschneidungen der Bauarbeiten vermieden werden. Zudem sollen die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer minimiert werden.
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