
Münster. Beim SC Preußen Münster läuft hinter den Kulissen offenbar eine Entscheidung, die für viele Fans schnell greifbar wäre: Welches Bier wird künftig im Stadion ausgeschenkt? Rund um die Versorgung im LVM-Preußenstadion deutet sich zur neuen Saison eine Neuordnung an. Im Raum steht nicht nur die Vergabe des Caterings, sondern auch die Frage nach dem künftigen Bierpartner. Für viele Zuschauer ist das mehr als ein Detail, weil das Stadionbier zum Spieltag dazugehört und ein Wechsel im Ausschank sofort sichtbar wäre.
Im Vereinsumfeld gilt es als wahrscheinlich, dass mehrere große Brauereien Interesse an einer künftigen Partnerschaft für das Preußenstadion haben. Genannt werden dabei unter anderem Warsteiner, Bitburger, Veltins und Krombacher. Warsteiner ist seit mehr als 20 Jahren mit dem Ausschank im Stadion verbunden. Umso größer wäre die Signalwirkung, falls sich der Club diesmal für eine andere Marke entscheiden sollte. Eine endgültige Entscheidung wird demnach bis Ende April erwartet.
Gerade in Münster bekommt die Frage nach dem Stadionbier schnell noch eine zweite Ebene. Mit Pinkus Müller und Finne hat die Stadt eigene, bekannte Brauereien, die vielen Fans sofort als mögliche lokale Alternative einfallen dürften. Ob eine Münsteraner Lösung bei einer Vergabe dieser Größenordnung realistisch wäre, ist allerdings offen. Denn in einem Stadion geht es nicht nur um Herkunft und Geschmack, sondern auch um Liefermengen, Ausschanktechnik, Logistik und wirtschaftliche Konditionen. Belegt ist bislang nicht, dass eine Brauerei aus Münster in dem Verfahren tatsächlich eine Rolle spielt. Gerade deshalb spricht aus heutiger Sicht eher vieles dafür, dass am Ende erneut ein großer, überregional aufgestellter Anbieter zum Zug kommt.
Beim Catering soll sich bereits eine Richtung abzeichnen
Während die Bierfrage offen wirkt, soll beim Catering bereits eine Entscheidung gefallen sein. Demnach soll der SCP für den Bereich außerhalb des VIP-Sektors künftig mit einem Anbieter aus Niedersachsen planen. Der bisherige Caterer Axel Bröker, der diese Rolle seit vielen Jahren innehatte, wäre dann nicht mehr dabei. Offiziell kommentiert der Verein das laufende Verfahren bislang nicht. Klar ist aber: Mit dem Umbau des Stadions, neuen Kiosken und wachsender Kapazität wird die Versorgung an der Hammer Straße zu einem deutlich wichtigeren Thema als früher.
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