
Im Südviertel in Münster steht Mitte April eine mögliche Kampfmittelfundstelle im Fokus. An der Junkerstraße soll am 15. April ein Verdachtspunkt untersucht werden, nachdem frühere Überprüfungen Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben hatten. Ob es tatsächlich zu einer Entschärfung kommt, wird sich erst nach der Freilegung zeigen. Für viele Anwohner und Einrichtungen könnte das spürbare Folgen haben.
Die Untersuchung des Verdachtspunktes ist für Mittwoch, 15. April 2026, angesetzt. Erst wenn der Kampfmittelräumdienst die Stelle freigelegt hat, steht fest, ob dort tatsächlich ein Blindgänger liegt und ob noch am selben Tag eine Entschärfung notwendig wird.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste ein Gebiet im Radius von 250 Metern abgesperrt und geräumt werden. Damit wäre nicht nur das direkte Wohnumfeld betroffen. Auch Arbeitsplätze, öffentliche Einrichtungen und Verkehrswege im Umfeld müssten dann vorübergehend geräumt oder gesperrt werden.
Nach Angaben der Stadt müssten im Fall einer Entschärfung rund 3.900 Menschen den betroffenen Bereich verlassen. Betroffen wären Wohnungen, Arbeitsstätten und mehrere öffentliche Einrichtungen. Für viele Anwohner im Südviertel könnte das einen erheblichen organisatorischen Aufwand bedeuten, insbesondere wenn die Evakuierung kurzfristig angeordnet wird.
Für diesen Fall ist eine Notbetreuungsstelle vorgesehen. Sie würde in der Mehrzweckhalle der Stadtwerke am Hafenplatz 1 eingerichtet. Dort könnten sich Betroffene aufhalten, bis die Arbeiten abgeschlossen und der Bereich wieder freigegeben ist.
Sollte der Blindgängerverdacht an der Junkerstraße bestätigt werden, wären auch größere Verkehrsachsen im Umfeld betroffen. Nach derzeitigem Stand müssten dann die Hammer Straße, die Hafenstraße und die Friedrich-Ebert-Straße für die Dauer der Entschärfung gesperrt werden.
Der Kreuzungsbereich Hafenstraße und Von-Steuben-Straße soll dagegen frei bleiben. Dort würde die Polizei den Verkehr regeln, um größere Störungen möglichst zu begrenzen. Dennoch ist bei einer tatsächlichen Entschärfung mit Verkehrsbehinderungen im südlichen Innenstadtbereich und rund um das Hafenumfeld zu rechnen.
Zu den Einrichtungen im möglichen Evakuierungsgebiet zählen das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sowie das Sozialamt. Beide Dienststellen sollen an diesem Tag regulär bis 12 Uhr geöffnet sein. Falls eine Räumung bereits am Vormittag erforderlich wird, müssten sie allerdings vorzeitig schließen.
Die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeitenden soll laut Stadt dennoch bestehen bleiben. Bürgerinnen und Bürger mit dringenden persönlichen Anliegen werden gebeten, Termine möglichst auf einen anderen regulären Sprechtag zu legen. Auch das Jugendinformations- und -bildungszentrum müsste im Fall einer Evakuierung schließen.
Ob tatsächlich weitere Maßnahmen notwendig werden, entscheidet sich erst am Untersuchungstag. Sollte es zu einer Entschärfung, Straßensperrungen oder einer Evakuierung kommen, wollen Stadt und Feuerwehr Münster zeitnah informieren.
Hinweise sollen dann über die Medien, die Internetseite der Stadt, soziale Netzwerke und die Warn-App NINA verbreitet werden. Für Anwohner im Südviertel und für Pendler im Bereich der Hafenstraße und Hammer Straße dürfte es deshalb wichtig sein, die aktuelle Lage am 15. April genau zu verfolgen.
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