Mutmaßlicher Wolf sorgt bei Ennigerloh in Hoest für Aufsehen

Ein Wolf in Borken sorgt für Aufsehen. NRW unterstützt mit Herdenschutzmaßnahmen, um Schäden am Vieh zu verhindern.
Foto: Alexa

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Ennigerloh. Eine bestätigte Wolfsichtung in Hoest hat am Ostermontag in Ennigerloh für Aufsehen gesorgt. Die Stadt teilte mit, dass der Hinweis aus dem Stadtgebiet bestätigt wurde. Damit rückt das Thema Wolf erneut in den Fokus, denn auch an anderen Orten im Kreis Warendorf gab es bereits dokumentierte Hinweise auf Tiere dieser Art. Im offiziellen Monitoring des Landes tauchen unter anderem Einträge aus Oelde und Beckum auf.

Stadt ruft in Hoest zu Abstand und Vorsicht auf

Nach Angaben der Stadt Ennigerloh wurde die Sichtung am Montag bekannt. Die Verwaltung weist darauf hin, dass Wölfe in Nordrhein-Westfalen nur vereinzelt vorkommen. Wer einem Tier begegnet, soll Abstand halten, es nicht bedrängen und Hunde in der Nähe anleinen. Das Bundesumweltministerium beschreibt Begegnungen mit Wölfen in der Kulturlandschaft grundsätzlich als möglich, auch in der Nähe von Wegen oder Siedlungen. Allein daraus lässt sich noch kein auffälliges Verhalten ableiten.

Auch Oelde und Beckum tauchen im Wolfsmonitoring auf

Der Fall in Hoest steht nicht völlig für sich. Im offiziellen Wolfsmonitoring für Nordrhein-Westfalen sind im Kreis Warendorf bereits frühere Hinweise dokumentiert, darunter eine Sichtbeobachtung mit Foto in Oelde sowie weitere Einträge aus Beckum. Das Land unterscheidet dabei zwischen unterschiedlichen Formen von Hinweisen und Nachweisen. Bundesweit gelten etwa Fotos, genetische Proben oder Telemetriedaten als besonders belastbare Grundlagen. Für mögliche Nutztierverletzungen oder Risse sind gesonderte Prüfungen vorgesehen.

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