Update vom 29. Oktober 2025, 17:42 Uhr: Der in Münster-Hiltrup entdeckte Blindgänger ist entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst meldete gegen 15:30 Uhr Erfolg: Die 50 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde im Bereich Im Dahl / Lechtenberger Busch unschädlich gemacht. Während der Entschärfung blieb der Dortmund-Ems-Kanal kurzzeitig gesperrt, inzwischen sind alle Sperrungen wieder aufgehoben.
Laut Stadt Münster waren keine Wohnhäuser betroffen, eine Evakuierung war nicht nötig. Bei den Untersuchungen am Vormittag entdeckten die Fachleute zudem 15 sogenannte Bodendetonierer, also Bomben, die im Krieg bereits beim Aufprall explodiert waren. Insgesamt prüfte der Kampfmittelräumdienst 30 Verdachtspunkte, nur einer davon bestätigte sich als aktiver Blindgänger.
Der Einsatz endete ohne Komplikationen. Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf. Auch die gesperrten Wanderwege in der Umgebung sind wieder geöffnet. Damit ist der Bombenfund in Hiltrup erfolgreich abgeschlossen.
Münster. In Münster-Hiltrup ist erneut eine Fliegerbombe entdeckt worden. Der Fundort liegt im Bereich „Im Dahl / Lechtenberger Busch“, wo der Kampfmittelräumdienst seit dem frühen Mittwochmorgen (29. Oktober 2025) mehrere Verdachtspunkte überprüfte. Gegen Mittag bestätigte sich der Verdacht: Es handelt sich um eine 50-Kilogramm-Bombe. Die Entschärfung wird voraussichtlich noch am Nachmittag erfolgen. Die Bombe in Münster-Hiltrup sorgt damit erneut für ein umfangreiches Sicherheitsaufgebot im Süden der Stadt.
Nach Angaben der Feuerwehr Münster fällt der Evakuierungsradius deutlich kleiner aus als zunächst befürchtet. Da sich der Fundort auf einer Freifläche befindet, sind keine Anwohner betroffen. Eine Evakuierung ist daher nicht erforderlich. Während der Entschärfung wird allerdings der Dortmund-Ems-Kanal gesperrt. Auf den Bahnverkehr zwischen Münster und Hamm hat der Einsatz keine Auswirkungen.
Der Kampfmittelräumdienst ist seit dem Morgen vor Ort, um die Lage zu sichern. Die Experten legten mehrere Verdachtspunkte frei, bevor sie den Blindgänger bestätigten. Die Entschärfung soll unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen. Erst nach der erfolgreichen Neutralisierung kann der Kanal wieder freigegeben werden. Die Feuerwehr bittet in der Zwischenzeit darum, den Bereich großräumig zu meiden.
Hiltrup gilt seit Jahren als einer der Brennpunkte für Kampfmittelfunde im Münsterland. Bereits im Mai 2025 wurden auf demselben Gelände sieben Blindgänger entschärft, im Juli kam es erneut zu einem Einsatz des Räumdienstes. Auch diesmal wurde der Fund bei routinemäßigen Überprüfungen entdeckt. Die wiederholten Funde zeigen, dass das Gebiet „Im Dahl / Lechtenberger Busch“ weiterhin ein hohes Risiko birgt.
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