Dutch Open 2026: Münsteraner schreibt Darts-Geschichte

Paul Krohne aus Münster gewinnt als erster Deutscher die Dutch Open 2026 in Assen. 4.096 Teilnehmer, 6.000 Euro Preisgeld – ein historischer Erfolg.
Symbolbild: Anastase Maragos auf Unsplash

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Assen. Der 25-jährige Münsteraner Paul Krohne hat am Wochenende Sportgeschichte geschrieben. Bei den Dutch Open im niederländischen Assen gewann er das größte Darts-Turnier der Welt – als erster Deutscher überhaupt in der Herrenkonkurrenz. Rund 4.000 Spieler gingen im Open-Singles-Wettbewerb an den Start. Am Ende stemmte Krohne den Siegerpokal in die Höhe und sicherte sich 6.000 Euro Preisgeld.

Der Erfolg ist nicht nur sportlich bemerkenswert. Er hat auch eine besondere Symbolkraft: Die Dutch Open gelten seit Jahrzehnten als eines der prestigeträchtigsten Turniere im internationalen Dartsport. Wer hier gewinnt, setzt sich gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durch – über mehrere Runden, häufig mit Spielen im Satzmodus, die mentale Stabilität und Konstanz über Stunden verlangen.

Marathon durch ein Mammutfeld

Das Teilnehmerfeld der Open Singles war mit 4.096 Startplätzen vollständig ausgebucht. Über das gesamte Wochenende hinweg fanden in Assen tausende Partien parallel statt. Die Dutch Open sind kein klassisches Einladungsturnier, sondern ein offenes Großevent mit Festivalcharakter. Profis, ambitionierte Amateure und internationale Talente treffen hier aufeinander.

Für Krohne bedeutete das: Runde um Runde überstehen, Fokus halten, Drucksituationen meistern. Im Finale geriet er zunächst mit 0:2 in Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück und entschied das Match noch mit 3:2 für sich. Gerade dieser Comeback-Sieg unterstreicht seine mentale Stärke.

Ein Meilenstein für den deutschen Dartsport

Dass noch kein Deutscher zuvor die Dutch Open in der Herrenkategorie gewinnen konnte, verdeutlicht die Dimension des Erfolgs. Das Turnier ist traditionell stark von niederländischen Spielern geprägt, die im internationalen Dartsport seit Jahren eine feste Größe sind. Umso größer ist die Bedeutung dieses Titels für den deutschen Verbandssport.

Krohne bewegt sich im Umfeld der World Darts Federation und ist seit Jahren fester Bestandteil der deutschen Szene. Sein Triumph in Assen könnte nun auch überregional Aufmerksamkeit schaffen – sowohl im Amateur- als auch im semiprofessionellen Bereich.

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