Fake-Profile von Bischof Wilmer: Bistümer Münster und Hildesheim warnen

Heiner Wilmer wird neuer Bischof von Münster
Ansprache Bischof Wilmer: Im St.-Paulus-Dom in Münster wandte sich Dr. Heiner Wilmer SCJ erstmals als ernannter Bischof von Münster an die Gläubigen. Foto: Bistum Münster

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Münster. Die Bistümer Münster und Hildesheim warnen vor gefälschten Social-Media-Profilen, die den künftigen Bischof von Münster, Heiner Wilmer, zeigen. Nach Angaben der Verantwortlichen kursieren entsprechende Fake-Accounts unter anderem auf Plattformen wie Instagram und TikTok. Nutzer sollten besonders vorsichtig sein und nicht mit den Inhalten interagieren.

Gefälschte Accounts geben sich als offizielles Profil aus

Die Profile erwecken den Eindruck, offizielle Auftritte des künftigen Bischofs zu sein. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Fälschungen. Nach Angaben aus kirchlichen Kreisen betreibt Wilmer selbst keinerlei Social-Media-Kanäle.

Ein inzwischen öffentlich gewordener Instagram-Account trat beispielsweise mit dem Anspruch auf, das offizielle Profil zu sein, enthielt jedoch zunächst nur ein Foto und wenige Angaben. Mittlerweile wurde dieser Account gesperrt.

Bistümer raten zu Vorsicht im Umgang mit Inhalten

Die Verantwortlichen in Münster und Hildesheim betonen, dass es sich nicht um autorisierte Inhalte handelt. Nutzer sollten daher keine Beiträge teilen, nicht auf Nachrichten reagieren und keine persönlichen Daten preisgeben.

Auch mit Blick auf die zunehmende Verbreitung solcher Fake-Profile wird zur Zurückhaltung geraten. Der Fall zeigt, dass selbst bekannte Persönlichkeiten gezielt für täuschend echte Fälschungen genutzt werden.

Wilmer wird neuer Bischof in Münster

Heiner Wilmer wurde kürzlich zum neuen Bischof von Münster ernannt. Die Entscheidung traf Pope Leo XIV Ende März 2026. Zudem steht Wilmer seit Februar an der Spitze der Deutsche Bischofskonferenz.

Durch diese prominente Rolle rückt er stärker in den Fokus der Öffentlichkeit, was auch die Entstehung gefälschter Profile begünstigen kann.

Fake-Accounts von Geistlichen kein Einzelfall

Der aktuelle Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Immer wieder tauchen gefälschte Profile von kirchlichen Würdenträgern auf, die sich als offizielle Kanäle ausgeben.

Nach Medienberichten soll sich eine Person zu einem der Fake-Accounts bekannt haben, eine unabhängige Bestätigung dafür steht jedoch aus. Klar ist: Die Kirchen sehen in solchen Fälschungen ein wachsendes Problem und reagieren mit Warnungen an die Öffentlichkeit.

 

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