
Münster. Ab Juli 2026 widmet sich das LWL-Museum für Naturkunde in Münster einem gewaltigen Kapitel der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Mit der Sonderausstellung „über-Leben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ rückt das Museum Fossilien, Modelle, Skelette und wissenschaftliche Rekonstruktionen in den Mittelpunkt. Gezeigt wird, wie sich Pflanzen- und Tierwelten im Gebiet des heutigen NRW über viele Millionen Jahre entwickelt haben. Die Ausstellung ist Teil der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen und läuft vom 10. Juli 2026 bis zum 5. September 2027.
Schon vor dem Start laufen im Museum an der Sentruper Straße die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eine wichtige Rolle spielen dabei Leihgaben anderer Häuser. Zu den markanten Stücken, die nun nach Münster gekommen sind, gehören mehrere bedeutende Fossilien aus dem Ruhr Museum in Essen. Dazu zählt etwa ein rund 319 Millionen Jahre altes Fossil des Fluginsekts Homoioptera vorhallensis aus Hagen-Vorhalle. Auch urzeitliche Pflanzenfossilien aus Wuppertal-Hahnerberg und Lindlar ergänzen die neue Ausstellung. Damit entsteht in Münster ein breiter Blick auf frühe Lebensräume und vergangene Ökosysteme in Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung in Münster ist Teil eines größeren Gemeinschaftsprojekts mehrerer Museen. Neben dem LWL-Museum für Naturkunde sind auch das Ruhr Museum und das Lippische Landesmuseum Detmold beteiligt. Gemeinsam erzählen die Häuser von April 2026 bis September 2027 die Naturgeschichte des Landes in verschiedenen Epochen. Während in Münster frühe Lebenswelten mit Fossilien und Rekonstruktionen im Mittelpunkt stehen, unterstützt das Naturkundemuseum zugleich eine Ausstellung in Essen mit eigenen Leihgaben aus der Eiszeit. Der Austausch zeigt, wie eng Museen in NRW zusammenarbeiten, um wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum erlebbar zu machen.
Mit „über-Leben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ bekommt Münster ab Sommer 2026 eine große naturkundliche Sonderausstellung mit landesweiter Bedeutung. Die Schau wird vom LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Straße 285 präsentiert und ist über mehr als ein Jahr zu sehen. Gefördert wird das Projekt unter anderem von der LWL-Kulturstiftung, dem NRW-Heimatministerium und der Sparkasse Münsterland Ost. Für Besucherinnen und Besucher bietet die Ausstellung die Möglichkeit, die Entwicklung des Lebens in Nordrhein-Westfalen anhand außergewöhnlicher Fundstücke und anschaulicher Darstellungen nachzuvollziehen.
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