Feuerwerk beim Frühjahrssend in Münster geplant – PETA fordert Verzicht auf Pyrotechnik

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Foto: rovenimages.com

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Münster. Der Frühjahrssend auf dem Schlossplatz gehört zu den größten Volksfesten im Münsterland und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Einer der traditionellen Höhepunkte ist das große Höhenfeuerwerk, das auch in diesem Jahr wieder Teil des Programms ist. Für Freitagabend ist die Show zwischen etwa 21.30 Uhr und 22 Uhr vorgesehen.

Der Send selbst läuft noch bis Sonntag auf dem Schlossplatz. Rund 190 Schaustellerbetriebe sind nach Angaben der Stadt beteiligt. Neben klassischen Fahrgeschäften und Spielständen gehören auch zahlreiche Neuheiten zum Angebot des Jahrmarkts. Dazu zählen unter anderem neue Großfahrgeschäfte sowie mehrere Attraktionen für Familien und Kinder.

Am Freitagabend gilt das Feuerwerk traditionell als Publikumsmagnet. Viele Besucherinnen und Besucher bleiben gezielt bis zum Abend auf dem Gelände, um die Pyrotechnik über dem Schlossplatz zu sehen.

Sicherheitskonzept mit Kontrollen an den Eingängen

Wie bereits bei den vergangenen Send-Veranstaltungen setzt die Stadt Münster auch diesmal auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Das Gelände auf dem Schlossplatz ist eingezäunt und über mehrere kontrollierte Zugänge erreichbar. An den Eingängen werden Taschenkontrollen durchgeführt.

Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher, möglichst keine großen Taschen oder Rucksäcke mitzubringen. Auf dem Gelände sind außerdem Glasbehälter, Messer, Waffen sowie Fahrräder und E-Scooter nicht erlaubt. Hunde dürfen ebenfalls nicht auf das Festgelände mitgebracht werden.

Die Öffnungszeiten des Send reichen freitags bis Mitternacht, sodass auch nach dem Feuerwerk weiterhin Betrieb auf dem Gelände ist.

Tierschutzorganisation PETA kritisiert Feuerwerk

Kurz vor dem geplanten Feuerwerk hat die Tierrechtsorganisation PETA Kritik an der Veranstaltung geäußert. In einer Mitteilung fordert die Organisation die Verantwortlichen des Frühjahrssends auf, auf Pyrotechnik zu verzichten.

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Nach Darstellung der Organisation können Feuerwerke für Wildtiere, Haustiere und Vögel erheblichen Stress auslösen. Besonders laute Knallgeräusche sowie Lichtblitze könnten Tiere in Panik versetzen oder sie aufschrecken.

PETA nutzt den Anlass zugleich, um grundsätzlich für ein generelles Verbot von Feuerwerken in Deutschland zu werben. Dabei bezieht sich die Organisation sowohl auf private Feuerwerke als auch auf öffentliche Veranstaltungen.

Stadt hält am geplanten Programmpunkt fest

Eine Änderung des Programms ist bislang nicht angekündigt worden. Das Feuerwerk ist weiterhin als offizieller Programmpunkt des Frühjahrssends vorgesehen.

Damit bleibt das traditionelle Abschlussfeuerwerk am Freitagabend auch in diesem Jahr Teil des Volksfests auf dem Schlossplatz. Erfahrungsgemäß verfolgen viele Besucherinnen und Besucher die Show sowohl vom Sendgelände selbst als auch von angrenzenden Bereichen rund um das Schloss und die Promenade.

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