Freie Fahrt an der „Spinne“: Neue B51-Brücken sind eröffnet

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Foto: Markus Distelrath

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Münster. Die beiden neuen Brücken an der B51 in Münster sind offiziell für den Verkehr freigegeben. Bund, Land, Straßen.NRW und die Stadt Münster nahmen die Bauwerke am Mittwoch in Betrieb. Rund 37 Millionen Euro investiert der Bund in das Projekt am stark genutzten Verkehrsknoten „Spinne“. Besonders bemerkenswert: Die ursprünglich geplante Bauzeit von rund viereinhalb Jahren konnte auf etwa zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

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Expressbauweise verkürzt Bauzeit deutlich

Möglich wurde die schnellere Fertigstellung nach Angaben von Straßen.NRW vor allem durch moderne Bauverfahren, vorgefertigte Bauteile und eine enge Abstimmung zwischen Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Behörden. Mehrere Arbeitsschritte konnten dadurch parallel erfolgen, während der Verkehr während der Bauphase weitgehend aufrechterhalten wurde.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer sieht darin ein mögliches Vorbild für weitere Brückenprojekte. „Genau solche Lösungen brauchen wir, um die vielen Brücken in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen“, erklärte er bei der Freigabe. Die Erfahrungen aus Münster sollen nach Angaben des Landesbetriebs künftig auch bei anderen Projekten genutzt werden.

Bund investiert rund 37 Millionen Euro

Die B51 ist eine wichtige überregionale Verkehrsverbindung und bindet Münster unter anderem an das Autobahnnetz an. Für den Bund erklärte Verkehrsstaatssekretärin Claudia Elif Stutz, leistungsfähige Verkehrswege seien sowohl für Unternehmen als auch für den Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung. Die neuen Brücken seien zugleich Teil der bundesweiten Aufgabe, zahlreiche ältere Bauwerke in den kommenden Jahren zu modernisieren.

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Mit der Eröffnung ist der Umbau der „Spinne“ allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. Straßen.NRW und die Stadt Münster wollen die Arbeiten am Verkehrsknoten fortsetzen.

Weitere Arbeiten an der „Spinne“ folgen

Oberbürgermeister Tilman Fuchs bezeichnete die Freigabe als „großen Gewinn für Münster“. Als nächste Schritte sind unter anderem eine neue Busspur sowie die Erneuerung weiterer Verkehrsflächen vorgesehen. Damit soll der Knoten leistungsfähiger werden und zugleich der öffentliche Nahverkehr profitieren.

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