
Münster. Ein warmes Licht, tausende Kerzen und eine klare Botschaft: Im Dom zu Münster ist am dritten Advent das Friedenslicht feierlich ausgesendet worden. Rund 2200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem gesamten Bistum Münster kamen am Sonntagnachmittag zusammen, um das Licht weiterzutragen und ein sichtbares Zeichen für Hoffnung, Glauben und Frieden zu setzen.
Bereits am frühen Nachmittag füllte sich der Dom mit Gruppen aus allen Regionen des Bistums. Die hohe Teilnehmerzahl unterstrich die Bedeutung der Aktion, die seit Jahren fest im kirchlichen und gesellschaftlichen Kalender verankert ist. Für viele der jungen Menschen ist die Aussendungsfeier ein fester Bestandteil der Adventszeit und ein Moment bewusster Gemeinschaft.
Das Friedenslicht hat seinen Ursprung in Bethlehem. Dort wird es in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündet und anschließend auf eine weite Reise geschickt. Über Österreich gelangt das Licht jedes Jahr nach Deutschland. Anfang Dezember wurde es im Mariendom in Linz übergeben. Eine 26-köpfige Delegation von Pfadfindern aus dem Bistum Münster brachte das Licht anschließend in die Region.
Die Aktion steht 2025 unter dem Motto „Ein Funke Mut“. Damit soll daran erinnert werden, dass Frieden oft mit kleinen Gesten beginnt. Mutige Entscheidungen im Alltag, Zivilcourage und solidarisches Handeln können eine große Wirkung entfalten. Das Friedenslicht steht symbolisch für diese Idee und soll Menschen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.
Die Aussendungsfeier im Dom war als Musikgottesdienst gestaltet. Die Band der Jugendkirche „effata“ sorgte für die musikalische Begleitung. Ein besonderer Moment entstand, als der Dom abgedunkelt wurde und das Friedenslicht von Kerze zu Kerze weitergegeben wurde. Innerhalb weniger Minuten erhellte ein Meer aus Lichtern den Raum und machte die symbolische Kraft der Aktion sichtbar.
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Die Weitergabe des Friedenslichtes wurde von vielen Teilnehmenden als intensives Gemeinschaftserlebnis wahrgenommen. Das Licht soll in den kommenden Tagen und Wochen in Gemeinden, Schulen und Einrichtungen weitergegeben werden. So bleibt die Botschaft der Aussendungsfeier über Münster hinaus präsent und wirkt in den Alltag hinein.
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