
Münster. Ab Montag, 11. Mai, wird der Domplatz in Münster wieder zum Aufenthaltsort mitten in der Innenstadt. Die Domplatz-Oase startet in ihre fünfte Saison und bringt erneut 80 gelbe Stühle auf die Ostseite des Platzes. Unter den Linden können Besucherinnen und Besucher dort sitzen, pausieren und den Domplatz abseits von Markttrubel und Alltagswegen als öffentlichen Stadtraum nutzen.
Die Aktion ist voraussichtlich bis Ende Oktober geplant. Damit begleitet die Domplatz-Oase große Teile der warmen Jahreszeit und reicht bis zum Ende der Herbstferien. Verantwortlich sind Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt. Beide setzen das Projekt gemeinsam mit der Stadt Münster um.
Seit 2022 gehören die gelben Stühle regelmäßig zum Bild auf dem Domplatz. Was zunächst als temporäre Aktion begann, hat sich inzwischen als wiederkehrendes Angebot in der Innenstadt etabliert.
An normalen Tagen lässt die Stadt Münster die Stühle morgens um 10 Uhr aufstellen. Abends werden sie um 20 Uhr wieder eingesammelt. Eine Ausnahme gilt an den Markttagen: Mittwochs und samstags beginnt die Domplatz-Oase wegen des Wochenmarktes erst um 16 Uhr.
Die Regelung zeigt, wie die Nutzung des Platzes mit bestehenden Funktionen abgestimmt wird. Der Domplatz bleibt damit Marktfläche, Treffpunkt und Aufenthaltsort zugleich.
Die Domplatz-Oase ist Teil des städtischen Handlungsprogramms „Stadt.Raum.Leben – Münsters Mitte Machen“. Ziel ist es, die Innenstadt attraktiver zu gestalten und öffentliche Räume stärker als Orte des Verweilens nutzbar zu machen.
Gerade der Domplatz hat dabei eine besondere Bedeutung. Er ist historischer Stadtraum, Marktstandort und zentraler Orientierungspunkt in Münster. Mit den Stühlen entsteht ohne großen baulichen Eingriff ein niedrigschwelliges Angebot für mehr Aufenthalt in der City.
Die Entwicklung des Domplatzes gehört zu den Projekten des städtischen Zentrenmanagements. Dieses wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Domplatz-Oase ist damit nicht nur eine saisonale Sitzgelegenheit, sondern auch Teil einer größeren Strategie für Münsters Innenstadt.






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