
Münster. Wie könnte das Leben in Münster in zehn oder zwanzig Jahren aussehen? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit Mitte Januar 165 Schülerinnen und Schüler aus fünf Münsteraner Schulen. Sie nehmen am Ideenwettbewerb „Stadt der Zukunft“ teil, den die Westfalen-Gruppe bereits zum zweiten Mal ausrichtet. Der offizielle Startschuss fiel am 15. Januar 2026.
Teilnehmend sind die Gesamtschule Münster Mitte sowie die Gymnasien St. Mauritz, Geschwister-Scholl, Pascal und Annette von Droste-Hülshoff. Die Jugendlichen arbeiten in Teams an eigenen Projektideen und setzen sich dabei mit Zukunftsfragen rund um Stadtentwicklung, Alltag und Zusammenleben auseinander. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13.
Zum Beginn des Wettbewerbs wurden die Teilnehmenden in der Zentrale der Westfalen-Gruppe begrüßt. Finanzvorstand Jesko von Stechow eröffnete die neue Runde offiziell. Ziel sei es, junge Menschen frühzeitig an projektorientiertes und innovatives Denken heranzuführen und ihnen Raum für eigene Lösungsansätze zu geben.
Inhaltlich basiert der Wettbewerb auf dem Ansatz des Design Thinking. Dabei entwickeln die Teams ihre Ideen aus der Nutzerperspektive und arbeiten schrittweise an konkreten Konzepten. Unterstützt wird das Format durch Kooperationen, unter anderem mit der Technischen Hochschule Köln und der Initiative ZUKUNFTschaffen!.
Das Finale ist für den 1. Juli 2026 geplant. Bei einer Abschlussveranstaltung stellen die Teams ihre Ergebnisse vor. Die besten Konzepte werden ausgezeichnet, insgesamt sind Preisgelder von bis zu 1.000 Euro vorgesehen. Bereits im Vorjahr hatte die Westfalen-Gruppe einen ähnlichen Wettbewerb durchgeführt, damals mit dem Schwerpunkt „Mobilität der Zukunft“.
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