In Münster fordert die CDU ein Ende des 29-Euro-Tickets zugunsten des Schülertransports

Sondervermögen Bevölkerungsschutz: Bund plant Milliardenhilfe – CDU Münster fordert schnelle Nutzung
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Münster. In Münster fordert die CDU-Ratsfraktion, das städtische 29-Euro-Ticket abzuschaffen und die freiwerdenden Mittel für den Schülerspezialverkehr einzusetzen. Anlass ist die laufende Haushaltsdebatte im Rat der Stadt.

Wie die CDU Münster mitteilt, zeige die aktuelle Diskussion um den Haushalt die angespannte finanzielle Lage der Kommune. Vor diesem Hintergrund müsse zwischen notwendigen und entbehrlichen Leistungen unterschieden werden. Aus Sicht der Fraktion gehört der Schülerspezialverkehr zu den notwendigen Angeboten, während das kommunale 29-Euro-Ticket als verzichtbar bewertet wird.

Haushaltsdebatte in Münster: CDU kritisiert städtisches Sonderticket

Nach Angaben der CDU stellt das 29-Euro-Ticket eine zusätzliche Struktur neben dem bundesweiten Deutschlandticket dar. Dieses biete bereits eine einheitliche Nutzung von Bus und Bahn. Die CDU sieht daher im kommunalen Sonderticket eine doppelte Ausgestaltung im öffentlichen Nahverkehr.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecher Mathias Kersting erklärte laut Mitteilung, der Schülerspezialverkehr könne erhalten bleiben, wenn die Prioritäten im Haushalt entsprechend gesetzt würden. Statt das 29-Euro-Ticket weiter zu finanzieren, sollten die Mittel aus Sicht der CDU gezielt umgeschichtet werden.

Die Fraktion argumentiert, das kommunale Ticket verursache hohe Kosten und führe nur zu einer geringen zusätzlichen Nachfrage. Angesichts der Haushaltslage sei eine solche Doppelstruktur nicht mehr zu rechtfertigen.

Schülertransport in Münster: 262 Schülerinnen und Schüler betroffen

Nach Angaben der CDU nutzen derzeit 262 Schülerinnen und Schüler in Münster den Schülerspezialverkehr. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, dieses Angebot einzustellen. Die CDU spricht sich dagegen aus und fordert, den Transport fortzuführen.

Der schulpolitische Sprecher Meik Bruns verwies laut Mitteilung auf Rückmeldungen von Eltern und Schulen, die den Schülerspezialverkehr als wichtig bewerten. Er betonte, das Angebot trage zu sicheren Schulwegen bei und unterstütze Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Die Debatte um das 29-Euro-Ticket und den Schülertransport ist Teil der laufenden Haushaltsberatungen im Rat. Eine Entscheidung steht noch aus.

 

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