Kellerbrand in Münster an Königsberger Straße: 15 Verletzte und viele Evakuierte

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Symbolbild: Caroline Muffert

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Update 17:00 Uhr: Mittlerweile mindestens 15 Verletzte

Nach neuen Informationen hat sich das Ausmaß des Kellerbrandes in Münster-Coerde deutlicher abgezeichnet. Der Einsatz begann nach Angaben der Feuerwehr gegen 13.15 Uhr, nachdem dichter Rauch aus dem Keller in den Hausflur gezogen war. Insgesamt mussten 87 Menschen das Gebäude verlassen, rund 40 von ihnen wurden im Anschluss betreut. Die Zahl der Verletzten ist mittlerweile auf 15 gestiegen; sie kamen mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser.

Während des Einsatzes retteten Feuerwehrkräfte neun Bewohner aus oberen Stockwerken, teils über die Drehleiter, teils mithilfe spezieller Fluchthauben. Für den Innenangriff rückten zehn Trupps in den Keller vor, insgesamt standen rund 20 Kräfte unter Atemschutz im Einsatz. Durch das Feuer fiel der Strom in dem Mehrfamilienhaus komplett aus. Etwa 20 Bewohner wurden deshalb in zentrale Unterkünfte gebracht, andere kamen bei Familie oder Freunden unter. Die Löscharbeiten und Nachkontrollen dauerten rund fünf Stunden. Zur Brandursache liegen weiterhin keine Erkenntnisse vor.

Ursprünglicher Sachverhalt

In Münster kam es am Nachmittag zu einem Kellerbrand, der einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst hat. Drei Menschen müssen in Krankenhäuser gebracht werden, weitere Bewohner werden durch Einsatzkräfte betreut. Beim Kellerbrand an der Königsberger Straße in Münster und dem damit verbundenen Feuerwehreinsatz Münster sind insgesamt fast 90 gemeldete Bewohner betroffen, die das Gebäude vorübergehend verlassen müssen. Die Brandmeldung Münster sorgt für einen weitläufigen Rettungseinsatz, dessen Nacharbeiten bis in den Abend dauern.

Lage am Einsatzort und erste Maßnahmen der Feuerwehr

Als dichter Rauch aus dem Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Königsberger Straße zieht, gehen umgehend Notrufe ein. Die Feuerwehr Münster trifft kurz darauf mit mehreren Fahrzeugen ein und verschafft sich Zugang zum Keller, in dem sich der Brandherd befindet. Nach übereinstimmenden Medienberichten werden drei Personen verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. Weitere rund 30 Menschen müssen das Haus verlassen und werden an einem Sammelpunkt betreut und medizinisch überprüft.

In dem Gebäude sind laut Melderegister 87 Menschen gemeldet, sodass die Feuerwehr systematisch jede Etage überprüft. Die Einsatzkräfte kontrollieren Wohnungen, schließen Türen, messen die Rauchentwicklung und führen Belüftungsmaßnahmen durch. Der Brand wird gelöscht, allerdings dauern die Nacharbeiten länger als erwartet, da Glutnester kontrolliert und der verrauchte Bereich gründlich belüftet werden müssen. Auch die Frage, welche Wohnungen vorerst begehbar sind, bleibt während des laufenden Einsatzes offen. Viele Bewohner müssen zunächst außerhalb des Hauses warten, bis die Feuerwehr Entwarnung geben kann. Die Einsatzkräfte rechnen damit, noch mehrere Stunden vor Ort zu bleiben.

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Ursachenlage unklar – Ermittlungen laufen an

Noch während die Feuerwehr den Einsatz abarbeitet, wird die Brandstelle für die Ermittler gesichert. Hinweise auf die Ursache liegen zunächst nicht vor. Erst nachdem die Lage vollständig unter Kontrolle ist, können Brandexperten den betroffenen Kellerraum betreten und Spuren sichern. In solchen Fällen prüfen Ermittler üblicherweise technische Defekte, elektrische Installationen oder mögliche externe Einflüsse, die einen Brand ausgelöst haben könnten. Ob einer dieser Faktoren in diesem Fall eine Rolle spielt, ist derzeit völlig offen.

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Für die betroffenen Bewohner bleibt die Situation belastend. Viele wissen zunächst nicht, ob sie in ihre Wohnungen zurückkehren können oder ob eine temporäre Unterbringung nötig wird. Hilfsorganisationen und städtische Stellen stehen bereit, Unterstützung anzubieten, falls Wohnungen durch Rauch oder Löscharbeiten vorübergehend unbewohnbar geworden sein sollten. Sobald das Gebäude freigegeben wird, erhalten die Bewohner weitere Informationen zu nächsten Schritten und möglichen Einschränkungen. Bis dahin bleibt die Feuerwehr Münster vor Ort und sorgt für die Sicherheit an der Einsatzstelle.

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