Kunsthaus Kannen in Münster öffnet seine Räume für ein besonderes Kunstprojekt

Kunsthaus Kannen in Münster öffnet seine Räume für ein besonderes Kunstprojekt
Foto: Alexianer

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Münster. Im Kunsthaus Kannen in Münster startet Mitte April ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das sich über 10 1/2 Wochen erstreckt. Unter dem Titel „10 1/2 Wochen, die Magie leerer Räume“ sollen ein Ausstellungssaal, drei Ateliers und ein Garten Schritt für Schritt durch gemeinsames kreatives Arbeiten belebt werden.

Ein offenes Kunstprojekt für viele Ausdrucksformen

Das Kunsthaus Kannen stellt für 74 Tage seine Räume für ein künstlerisch kooperatives Experiment zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was entsteht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Interessen und künstlerischen Zugängen gemeinsam arbeiten. Geplant ist ein offener Prozess, bei dem sich die anfangs leeren Räume nach und nach mit neuen Ideen, Arbeiten und Begegnungen füllen sollen.

Nach Angaben der Alexianer dreht sich in dieser Zeit vieles um Kunst und Kultur in ganz unterschiedlichen Formen. Genannt werden unter anderem Musik, Theater, Literatur, Tanz, Fotografie und Performance. Das Projekt richtet sich ausdrücklich an Menschen, die beobachten oder mitgestalten möchten, wie kreative Prozesse in einem offenen und toleranten Rahmen entstehen. Dabei soll sowohl eigenständiges Arbeiten möglich sein als auch gemeinsames künstlerisches Schaffen in kleinen Gruppen oder unter Anleitung.

Gerade dieser experimentelle Ansatz macht das Vorhaben im Kunsthaus Kannen besonders. Statt einer klassischen Ausstellung, die bereits fertig konzipiert ist, steht hier der Weg im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können miterleben, wie sich Räume verändern und wie aus Leerstand ein lebendiger Ort für Kultur und Austausch wird.

Eröffnung am 15. April in Amelsbüren, Teilnahme kostenlos

Eröffnet wird das Projekt am Mittwoch, 15. April, um 14 Uhr im Kunsthaus Kannen am Alexianerweg 9 in Münster Amelsbüren. Zur Begrüßung werden laut Mitteilung Stephan Dransfeld, Verbundgeschäftsführer der Alexianer in Münster, sowie Dr. Katja Watermann, Leiterin des Kunsthauses Kannen, erwartet. Auch einige der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sollen an der Eröffnung teilnehmen.

Die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Damit bleibt das Format bewusst niedrigschwellig. Wer sich für zeitgenössische Kunst, Outsider Art oder inklusive Kulturprojekte interessiert, kann ohne größere Hürden vorbeischauen und sich selbst ein Bild vom Konzept machen.

Begleitet wird das Projekt zudem durch ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Partnern und Initiativen. Beteiligt sind laut Alexianer unter anderem die Kunstakademie Münster, Rue Obscure, Die Reiser, die Kaleidosköpfe, Kultur:inklusive Münster, die Plauderbank sowie der Pop Planet als inklusive Disco. Das Kunsthaus Kannen, das sich auf dem Gelände der Alexianer befindet, setzt damit auf Offenheit, Begegnung und kulturelle Vielfalt.

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