
Münster. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) und der FLVW-Kreis Münster trauern um Heinz Waßmann. Der langjährige Funktionär starb am 1. März im Alter von 81 Jahren. Über viele Jahre hinweg engagierte er sich in verschiedenen Aufgabenbereichen des organisierten Sports in Münster und im westfälischen Fußball.
Besonders im FLVW-Kreis Münster prägte Waßmann die Arbeit rund um Vereinsentwicklung und Ehrenamt. Von 2010 bis 2019 gehörte er dem Kreisvorstand an. In dieser Zeit leitete er den Ausschuss für Kreis- und Vereinsentwicklung und setzte sich dafür ein, die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit stärker in den Fokus zu rücken.
Während seiner Amtszeit beschäftigte sich Waßmann intensiv mit der Frage, wie Sportvereine im Kreis Münster langfristig unterstützt werden können. Ein Schwerpunkt lag darauf, Vereine bei der Gewinnung und Bindung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Gerade in vielen kleineren Vereinen ist dieses Engagement eine zentrale Grundlage für den Spiel- und Trainingsbetrieb.
Im Kreis Münster entwickelte Waßmann dazu Konzepte und Initiativen, die Vereinen praktische Hilfestellung geben sollten. Ziel war es unter anderem, Ehrenamt im organisierten Sport sichtbarer zu machen und neue Menschen für ein Engagement zu gewinnen.
Sein Ansatz war dabei stark von einem persönlichen Leitgedanken geprägt: Der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen. Dieser Grundsatz prägte nach Angaben des Verbandes viele Projekte und Diskussionen innerhalb der Kreisgremien.
Neben seiner Arbeit im Kreis Münster brachte sich Waßmann auch auf Verbandsebene in verschiedenen Gremien des FLVW ein. Dort galt er als engagierter Ansprechpartner für Fragen der Vereinsentwicklung und der ehrenamtlichen Arbeit im Sport.
Seine Erfahrung aus der praktischen Vereinsarbeit floss immer wieder in die Arbeit des Verbandes ein. Dadurch war er an Diskussionen beteiligt, die sich mit der Zukunft der Vereinsstrukturen und den Herausforderungen für den Amateurfußball beschäftigten.
Nach rund neun Jahren im Kreisvorstand stellte sich Waßmann 2019 nicht erneut zur Wahl. Beim damaligen Kreistag des FLVW-Kreis Münster wurde er zusammen mit weiteren langjährigen Funktionären verabschiedet.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt blieb er dem Kreis eng verbunden. Nach Angaben des FLVW stand er den Verantwortlichen weiterhin als Ansprechpartner und Begleiter zur Seite.
Im FLVW-Kreis Münster wird Waßmann als Persönlichkeit beschrieben, die den Verband über viele Jahre mitgeprägt habe. Sein Engagement für Vereine, Ehrenamtliche und menschliche Werte im Sport habe Spuren hinterlassen, die über seine Amtszeit hinaus wirken.
Mit seinem Tod verliert der organisierte Sport im Münsterland einen langjährigen Funktionär, der sich über viele Jahre für die Entwicklung der Vereine und die Stärkung des Ehrenamts eingesetzt hat.
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