Leitungsumbau in Münster verzögert sich an der Osttorbrücke

Am Sonntag, den 28. September, müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer in Münster auf eine Einschränkung einstellen: Vollsperrung der Schifffahrter-Damm-Brücke.
Symbolfoto

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Münster. In Münster verzögert sich der geplante Leitungsumbau an der Osttorbrücke. Die Stadtnetze Münster müssen dort neue Gas- und Wasserleitungen verlegen, weil die bisherigen Leitungen noch unter der alten Prinzbrücke verlaufen. Erst wenn dieser Umschluss geschafft ist, kann die alte Brücke abgerissen werden.

Vermessung bringt zusätzlichen Aufwand

Nach einer Vermessung der Osttorbrücke wurde festgestellt, dass es an den Stahlträgern kleinere Höhenunterschiede gibt. Für die Brücke selbst ist das kein Problem, für die neuen Versorgungsleitungen aber schon. Deshalb müssen nun passende Abstandshalter angefertigt werden, damit die Leitungen waagerecht auf der Konstruktion liegen können.

Die Stadtnetze wollen die Rohre nicht an die Brücke hängen, sondern auf zusätzlichen Stahlträgern auf der Konstruktion ablegen. Das macht die Arbeiten technisch aufwendig und verschiebt den Zeitplan erneut.

Baustart in etwa zwei Monaten geplant

Nach aktuellem Stand soll die Ausführungsplanung in gut zwei Monaten abgeschlossen sein. Danach könnte der Bau beginnen. Für die Arbeiten rechnen die Stadtnetze mit einer Bauzeit von rund einem halben Jahr. Währenddessen soll am Bauwerk eine Gerüstbrücke errichtet werden. Am Föhrenweg ist in dieser Phase mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Andere Lösungen stehen nach Angaben der Stadtnetze nicht zur Verfügung. Eine Führung der Leitungen unter dem Dortmund-Ems-Kanal sei nicht machbar, eine eigene Rohrbrücke neben der Prinzbrücke ebenfalls keine Option. Die Prinzbrücke ist seit dem 31. Oktober 2024 in Betrieb. Der Abriss der alten Brücke kann erst starten, wenn die wichtigen Gas- und Wasserleitungen umgelegt sind.

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