
Münster. Der Markt für Second-Hand-Kindersachen bekommt in Münster Zuwachs. Am 7. Februar 2026 eröffnet LOPPI seinen neuen Standort im KOMcenter am Nevinghoff. Das Konzept: ein dauerhaft geöffneter Indoor-Kinderflohmarkt, der Kaufen und Verkaufen unter einem Dach bündelt. Nach einem ersten Standort in Rheine ist Münster die zweite Station des noch jungen Unternehmens.
LOPPI versteht sich nicht als klassischer Basar, sondern als eine Art „Flohmarkt-Supermarkt“. Statt zeitlich begrenzter Verkaufstage setzt das Unternehmen auf einen regulären Ladenbetrieb. Familien können dort ganzjährig gebrauchte Kinderkleidung, Spielzeug und Ausstattung kaufen. Nach Angaben von LOPPI stehen in Münster mehr als 200 Verkaufsregale zur Verfügung, die regelmäßig neu bestückt werden.
Für Käuferinnen und Käufer liegt der Vorteil auf der Hand: Die Ware ist sofort verfügbar, kann vor Ort geprüft und direkt mitgenommen werden. Das Modell richtet sich damit auch an Familien, die Second-Hand nutzen möchten, ohne auf einzelne Flohmarkttermine oder Online-Plattformen angewiesen zu sein.
Auch das Verkaufsprinzip unterscheidet sich vom klassischen Flohmarkt. Wer Kindersachen abgeben möchte, mietet für einen festgelegten Zeitraum ein Regal oder einen Stand. Die Artikel werden vorab online erfasst und im Laden vom LOPPI-Team verkauft. Die Abrechnung erfolgt gesammelt nach Ende der Mietzeit; laut Anbieter soll die Auszahlung spätestens 14 Werktage später erfolgen.
Die Preise für die Regal-Miete staffeln sich nach Laufzeit und Art der Ware. Für Kleidung, Spielzeug oder Bücher gibt es unterschiedliche Pakete, hinzu kommt eine prozentuale Verkaufsprovision. Das Modell zielt vor allem auf Eltern ab, die größere Mengen an Kinderkleidung oder Ausstattung weitergeben möchten, ohne selbst im Laden stehen zu müssen.
Der neue Store entsteht im KOMcenter am Nevinghoff 16, im Norden von Münster. Das Areal gilt als gut erreichbar, auch mit dem Auto. LOPPI weist darauf hin, dass Besucherinnen und Besucher dort bis zu zweieinhalb Stunden kostenlos parken können.
Zum Start am 7. Februar 2026 plant LOPPI eine reguläre Eröffnung des Ladens. Die genauen Öffnungszeiten für den dauerhaften Betrieb sollen noch bekannt gegeben werden.
Dass LOPPI nun nach Münster expandiert, ist kein Zufall. Der erste Standort in Rheine wurde Anfang 2025 eröffnet. Nach Angaben des Unternehmens habe sich das Konzept dort schnell etabliert. In Gründungsportträts wird betont, dass die Regalflächen in Rheine zeitweise vollständig belegt gewesen seien – ein Ziel, das LOPPI nun auch für Münster formuliert.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Unternehmen durch regionale Medienberichte, unter anderem im WDR-Magazin „Lokalzeit Münsterland“. Das deutet darauf hin, dass das Konzept über klassische Flohmarktbesucher hinaus Interesse geweckt hat.
Die Eröffnung fällt in eine Zeit, in der viele Familien bewusster konsumieren. Kinderkleidung wird oft nur wenige Monate getragen, gleichzeitig steigen die Preise für Neuware. Second-Hand-Angebote gelten daher für viele Haushalte als pragmatische Lösung – sowohl aus Kostengründen als auch mit Blick auf Nachhaltigkeit.
Mit dem Schritt nach Münster positioniert sich LOPPI in einem Markt, der bereits von Second-Hand-Läden, Online-Plattformen und regelmäßigen Basaren geprägt ist. Ob sich das Regal-Modell dauerhaft durchsetzt, wird sich zeigen. Der Starttermin ist nun gesetzt – und das Interesse dürfte entsprechend groß sein.
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