
Die Stadt Münster erweitert die Elektroflotte ihres Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Seit Kurzem ist dort erstmals ein schweres Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb im Einsatz. Mit dem neuen Abrollkipper wächst die Zahl der elektrisch betriebenen Fahrzeuge des Amtes auf insgesamt 51.
Der neue Elektro-Abrollkipper ersetzt einen ausgemusterten Diesel-Lkw und soll künftig vor allem bei Baumarbeiten, in der Grünpflege und für Transporte eingesetzt werden. Damit setzt die Stadt ihre schrittweise Umstellung auf emissionsärmere Fahrzeuge fort.
Zur Elektroflotte des Grünflächenamtes gehören inzwischen nicht nur Pkw und Kleinlastwagen. Auch E-Bagger, elektrische Gabelstapler und spezielle Fahrzeuge für die städtischen Friedhöfe sind bereits im Einsatz. Nach Angaben der Stadt ist die Zahl der E-Fahrzeuge innerhalb von zehn Jahren auf 51 gestiegen.
Der neue Abrollkipper ist für ein technisch zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen ausgelegt. Er kann unter anderem Maschinen und Geräte sowie Erde, Schotter, Steine und Dolomitsand transportieren.
Für die üblichen Einsätze innerhalb des Stadtgebiets soll eine Batterieladung für eine Reichweite von bis zu 340 Kilometern ausreichen. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über einen Kranaufbau, mit dem beispielsweise schwere Baumstämme gehoben und transportiert werden können.
Bei der Anschaffung des Elektro-Abrollkippers konnte die Stadt Münster auf eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen zurückgreifen. Über das Programm „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ wurden nach Angaben der Stadt bis zu 50 Prozent der zusätzlichen Kosten für den Elektroantrieb gefördert.
Die Erweiterung der Elektroflotte ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der Stadt Münster. Mit dem erstmals eingesetzten schweren Elektro-Nutzfahrzeug soll die Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf emissionsärmere Antriebe weiter vorangetrieben werden.
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