
Münster. Die Sanierung der Dammstraße in Münster hat begonnen, nachdem sich der Start der Arbeiten verzögert hatte. Im Bereich nahe dem Zentralen Omnibusbahnhof und den Bahngleisen werden mehrere städtische Gebäude umgebaut. Das Projekt ist Teil aktueller Entwicklungen im Bereich Wohnen Münster und betrifft neue Unterbringungsmöglichkeiten für Menschen ohne eigene Wohnung.
Der ursprünglich geplante Zeitplan konnte nicht eingehalten werden, weil vor Beginn der Bauarbeiten weitere technische und sicherheitsrelevante Prüfungen erforderlich wurden. Dazu zählten insbesondere statische Untersuchungen sowie Abstimmungen zum Brandschutz. Erst nach Abschluss dieser Punkte konnte die Sanierung starten.
Nach aktuellem Stand rechnet die Stadt mit einer Fertigstellung gegen Ende des Jahres 2026 oder zu Beginn des Jahres 2027. Ursprünglich war vorgesehen, die Arbeiten bereits im zweiten Quartal 2026 abzuschließen. Damit verschiebt sich das Projekt um mehrere Monate.
Die Gebäude, die nun umgebaut werden, waren zuvor nur eingeschränkt instand gehalten worden. Mit dem Baustart wird der bestehende Sanierungsbedarf nun umfassend aufgearbeitet, um die Häuser wieder nutzbar zu machen.
In den Gebäuden entstehen insgesamt 14 Wohnungen, in denen künftig bis zu 57 Menschen untergebracht werden können. Vorgesehen ist ein Konzept, das auf eine zeitlich begrenzte Nutzung ausgelegt ist. Die Wohnungen sollen Menschen aufnehmen, die nach einer Phase der Stabilisierung wieder in den regulären Wohnungsmarkt vermittelt werden können.
Ein Teil der Plätze richtet sich an Personen, die bereits einer Beschäftigung nachgehen, aber derzeit keine eigene Wohnung haben. Zusätzlich sollen kurzfristige Unterbringungsmöglichkeiten entstehen, um flexibel auf akute Situationen reagieren zu können.
Geplant ist außerdem, eine der Wohnungen für soziale Betreuung zu nutzen. Dadurch sollen Ansprechpartner direkt vor Ort sein, um die Bewohner zu begleiten und den Übergang in eine dauerhafte Wohnsituation zu unterstützen.
Für die Sanierung der Gebäude an der Dammstraße sind Investitionen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig bestehende Strukturen der Unterbringung zu entlasten.
Die Arbeiten laufen derzeit. Mit dem Abschluss des Projekts soll im Laufe des Jahres 2026 oder Anfang 2027 gerechnet werden. Damit entsteht im Umfeld des Bahnhofs ein Angebot, das auf den Übergang in eigenständiges Wohnen ausgerichtet ist.
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