Münster bekommt neue Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße

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Symbolbild von Tania Van den Berghen auf Pixabay

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Münster investiert in den Spitzensport und baut eine neue Beachvolleyball-Halle. Der Rat der Stadt hat den Neubau an der Grevener Straße beschlossen. Für die Beachhalle Münster sind nach aktuellem Stand rund 7,7 Millionen Euro vorgesehen. Ein erheblicher Teil der Summe kommt aus Nordrhein-Westfalen: Das Land fördert das Projekt mit 3,4 Millionen Euro, sodass die Stadt selbst 4,3 Millionen Euro tragen soll. Mit der neuen Anlage will Münster seine Rolle als Volleyball-Stützpunkt festigen und künftig ganzjähriges Training auf Sand ermöglichen. Der Baubeginn ist im vierten Quartal dieses Jahres geplant.

Neue Halle soll Training und Infrastruktur deutlich verbessern

Mit dem Ratsbeschluss ist ein wichtiges Sportprojekt für Münster einen Schritt weiter. Die neue Beachvolleyball-Halle soll in direkter Nachbarschaft zum Freibad Coburg und zur Kletterhalle entstehen. Geplant ist ein barrierefreies Gebäude, das nicht nur zwei Spielfelder umfasst, sondern auch weitere Funktionsbereiche für den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Vorgesehen sind nach den vorliegenden Informationen eine kleine Empore, Umkleidekabinen, ein Fitnessbereich sowie Besprechungs- und Sanitärräume. Auch auf dem Dach ist bereits eine Nutzung eingeplant: Dort soll eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Die Stadt verfolgt mit dem Neubau nicht nur das Ziel, zusätzliche Hallenkapazitäten zu schaffen. Entscheidend ist vor allem, dass Athletinnen und Athleten künftig unabhängig von Wetter und Jahreszeit auf Sand trainieren können. Gerade im leistungsorientierten Volleyball ist das ein wichtiger Faktor, weil Trainingsbedingungen über viele Monate hinweg konstant bleiben müssen. Die geplante Beachhalle Münster soll deshalb vor allem die sportliche Infrastruktur stärken und bessere Voraussetzungen für den Nachwuchs- und Leistungssport schaffen. Betreut wird das Projekt von der Bauwerke Münster GmbH. Der Neubau selbst war bereits im Jahr 2023 auf den Weg gebracht worden. Nun ist mit dem Beschluss über die Finanzierung und Umsetzung die nächste konkrete Etappe erreicht. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr anlaufen.

Münster will Status als Volleyball-Bundesstützpunkt langfristig absichern

Hinter dem Projekt steht auch ein strategisches Ziel für den Sportstandort Münster. Die Stadt will ihren Status als Volleyball-Bundesstützpunkt langfristig sichern. Nach den vorliegenden Angaben ist Münster in Nordrhein-Westfalen der einzige Bundesstützpunkt für Volleyball. Damit hat der Standort eine besondere Bedeutung für die Förderung talentierter Spielerinnen und Spieler. Über diese Stützpunkte werden Nachwuchsathletinnen und -athleten gezielt aufgebaut und an höhere Leistungsniveaus bis hin zu Nationalmannschaften und Profibereich herangeführt.

Die neue Halle soll dabei vorrangig den Kaderathletinnen des Stützpunkts zur Verfügung stehen. Das zeigt, dass der Neubau vor allem für den leistungsbezogenen Trainingsbetrieb gedacht ist. Für Münster bedeutet die Investition deshalb mehr als nur ein weiteres Sportgebäude. Sie ist auch ein Signal, dass die Stadt ihre Rolle im deutschen Volleyball weiter behaupten will. Gleichzeitig verbindet das Vorhaben sportliche und bauliche Ziele: Einerseits werden Trainingsbedingungen verbessert, andererseits entsteht ein modernes, barrierefreies Gebäude mit zusätzlicher technischer Ausstattung. Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Fertigstellung im Jahr 2028. Bis dahin bleibt die Beachvolleyball-Halle Münster ein längerfristiges Bauprojekt, das mit der Förderung des Landes und dem Ratsbeschluss nun auf einer verbindlichen finanziellen Grundlage steht. Für den Volleyball-Standort Münster ist das eine Weichenstellung mit Wirkung über viele Jahre.

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