
Münster. An den Recyclinghöfen in Münster wird künftig kein Bargeld mehr angenommen. Wie die Stadt Münster mitteilt, führen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster zum 16. März 2026 an allen Standorten ausschließlich bargeldlose Zahlungsmethoden ein. Damit betrifft die Änderung sämtliche Recyclinghöfe im Stadtgebiet.
Kundinnen und Kunden können dann nur noch mit EC oder Debitkarte sowie mit mobilen Bezahldiensten wie Google Pay oder Apple Pay bezahlen. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen soll weiterhin eine Zahlung auf Rechnung möglich sein. Mit diesem Schritt reagieren die Abfallwirtschaft Münster auf die Erfahrungen aus einer mehrmonatigen Erprobungsphase und passen ihre Abläufe grundlegend an.
Bereits im November hatten die Abfallwirtschaftsbetriebe am Standort Coerde ein neues Kassensystem eingeführt. Dort wurde über mehrere Monate hinweg getestet, wie sich der vollständige Verzicht auf Bargeld im Alltag bewährt. Nach Angaben der Stadt verlief diese Erprobung positiv. Neben der technischen Umstellung wurden auch interne Arbeitsprozesse angepasst und die Akzeptanz bei den Besucherinnen und Besuchern ausgewertet.
Die Erkenntnisse aus Coerde bildeten die Grundlage für die nun stadtweite Einführung. Laut Mitteilung der Stadt habe sich gezeigt, dass die bargeldlose Abwicklung reibungslos funktioniere und von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger angenommen werde. Mit der Ausweitung auf alle Standorte setzen die awm nun einen einheitlichen Standard für die Recyclinghöfe Münster. Für viele Nutzerinnen und Nutzer dürfte sich der Bezahlvorgang damit vereinfachen, da Kartenzahlung im Alltag ohnehin verbreitet ist.
Mit der vollständigen Umstellung verfolgen die Abfallwirtschaftsbetriebe mehrere Ziele. Zum einen sollen interne Prozesse verschlankt werden. Der Verzicht auf Bargeld reduziert Verwaltungsaufwand, Kassenführung und Abrechnungsprozesse. Zum anderen spielt die Sicherheit eine Rolle. Ohne Bargeld vor Ort sinkt das Risiko von Diebstählen oder Überfällen auf Beschäftigte, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
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