Münsterland zeigt sich als Partnerregion auf Grüner Woche in Berlin

Das Münsterland präsentiert sich auf der Grünen Woche in Berlin. Regionale Produkte, Innovationen und Bühnenprogramm aus Münster.
Münsterland e.V./Philipp Fölting

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Berlin/Münster/AI. Berlin wird in der kommenden Woche zur Bühne für das Münsterland. Die Region präsentiert sich vom 16. bis 25. Januar auf der Grüne Woche und ist dort offizielle Partnerregion in der NRW-Halle. Koordiniert wird der Auftritt vom Münsterland e.V., der gemeinsam mit zahlreichen Ausstellern aus Landwirtschaft, Ernährung und regionaler Entwicklung nach Berlin reist. Wie der Münsterland e.V. mitteilt, steht der Messeauftritt unter dem Leitmotiv „Das gute Leben“ und soll die Vielfalt der Region einem internationalen Publikum näherbringen.

Die Grüne Woche gilt als eine der wichtigsten Leitmessen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau weltweit und feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum rückt das Münsterland besonders in den Fokus. Der Auftritt bündelt regionale Produkte, innovative Ansätze aus der Landwirtschaft sowie Themen der ländlichen Entwicklung. Ziel ist es, die wirtschaftliche und kulturelle Stärke der Region sichtbar zu machen und zugleich den Austausch mit Fachpublikum und Verbrauchern zu fördern. Damit reagiert das Münsterland auf die wachsende Bedeutung regionaler Wertschöpfung und nachhaltiger Landwirtschaft im bundesweiten und internationalen Vergleich.

Regionale Produkte, Innovationen und lebendiges Bühnenprogramm

Im Mittelpunkt des Münsterland-Standes stehen hochwertige Produkte aus der Region, innovative Projekte und traditionelle Themen, die das Profil des Münsterlands prägen. Rund 25 Mitaussteller sowie Akteure des Bühnenprogramms beteiligen sich am Auftritt. Vertreten sind unter anderem Betriebe aus der Lebensmittelverarbeitung, dem Handwerk und der Landwirtschaft sowie Initiativen aus den LEADER-Regionen. Auch Akteure aus Münster selbst bringen sich ein und zeigen, wie Stadt und Umland gemeinsam auftreten.

Ergänzt wird die Präsentation durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. In der NRW-Halle begegnen Besucherinnen und Besucher typischen Figuren der Region, die Geschichten erzählen und Einblicke in münsterländische Traditionen geben. Kulinarische Kostproben reichen von Fleisch und Backwaren bis zu Getränken und Snacks aus regionaler Herstellung. Auf der Bühne werden zudem Themen wie regionale Küche, Brauchtum und Sprache aufgegriffen. Damit soll das Münsterland nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch als lebendige Kulturlandschaft erlebbar werden.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Blick nach vorn. In Gesprächsrunden und Präsentationen geht es um neue Ideen für Landwirtschaft und Ernährung. Vertreter aus Maschinenbau, Start-ups und Netzwerken diskutieren darüber, wie Innovationen zur Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums beitragen können. Die Messe dient damit auch als Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer. Nach Angaben der Veranstalter soll so gezeigt werden, dass Tradition und Fortschritt im Münsterland eng miteinander verbunden sind.

Pferderegion, Dorfwettbewerb und politische Präsenz

Ein weiterer Akzent liegt auf dem Wirtschaftsfaktor Pferd. Das Münsterland zählt zu den pferdereichsten Regionen Europas und verbindet historische Hofstrukturen mit modernen Anlagen des Pferdesports. Gemeinsam mit dem Landgestüt Warendorf wird dieses Profil in Berlin vorgestellt. Das Landgestüt begeht 2026 sein 200-jähriges Bestehen und steht exemplarisch für die lange Tradition und aktuelle Bedeutung der Pferdezucht in der Region.

Darüber hinaus präsentieren sich die LEADER-Regionen des Münsterlands sowie erfolgreiche Projekte aus dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Preisträgerdörfer aus verschiedenen Kreisen zeigen, wie bürgerschaftliches Engagement und Förderung zur Entwicklung des ländlichen Raums beitragen. Ergänzt wird dies durch Initiativen wie die Öko-Modellregion und das Münsterland-Siegel, die für Qualität und Nachhaltigkeit stehen.

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Bereits am Vorabend der Messe kommen zahlreiche Gäste aus der Region beim NRW-Abend in Berlin zusammen. Erwartet werden Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter auch der Oberbürgermeister der Münster. Die Präsenz unterstreicht die Bedeutung des Messeauftritts für die Region insgesamt. Wie der Münsterland e.V. mitteilt, soll die Grüne Woche damit nicht nur ein Schaufenster für Produkte sein, sondern auch ein Signal für Zusammenhalt und gemeinsame Zukunftsstrategien im Münsterland.

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