
Münster. Trotz des Sturmtiefs „Elli“ rechnen die Stadtwerke Münster am Wochenende mit einem weitgehend stabilen Busverkehr in Münster. Insbesondere für Nachtschwärmer gibt es eine wichtige Nachricht: Das Nachtbus-Angebot soll in den kommenden Nächten regulär aufrechterhalten werden. Fahrgäste müssen sich jedoch auf witterungsbedingte Einschränkungen einstellen.
In den Nächten auf Samstag (10. Januar) und Sonntag (11. Januar) planen die Stadtwerke ein durchgehendes Nachtbus-Angebot. Wie gewohnt sollen die Linien N80 bis N85 im Einsatz sein. Das NachtNetz in Münster ist darauf ausgelegt, dass sich die Busse stündlich am Hauptbahnhof Münster treffen, um Umstiege zu ermöglichen.
Allerdings weisen die Stadtwerke darauf hin, dass dieser sogenannte Rundum-Anschluss bei wetterbedingten Verspätungen nicht in jedem Fall garantiert werden kann.
Angesichts möglicher Glätte gilt für den Fahrbetrieb: Sicherheit hat Vorrang. Fahrgäste sollten daher mit Verspätungen rechnen und bei wichtigen Terminen gegebenenfalls einen früheren Bus einplanen. Um die Strecken befahrbar zu halten, arbeiten die Stadtwerke eng mit den Abfallwirtschaftsbetriebe Münster zusammen. Bei Glätte werden zunächst die Busstrecken gestreut und geräumt.
Kurzfristige Änderungen oder Ausfälle werden über die digitale Fahrplanauskunft und aktuelle Störungsmeldungen kommuniziert.
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Während es in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens zu winterlichen Problemen kam, blieb das Münsterland bislang vom großen Schneechaos verschont. In der Nacht zu Freitag und am Freitagmorgen setzte zunächst Regen und Tauwetter ein. Winterdienste waren landesweit dennoch wegen Glättegefahr im Einsatz, Unfälle wurden vor allem aus Ostwestfalen und dem Sauerland gemeldet.
Der Deutscher Wetterdienst warnt weiterhin vor Glätte bis in den Samstagmorgen hinein. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es insbesondere in den frühen Stunden rutschig werden.
Deutlich größere Auswirkungen hatte das Sturmtief auf den Bahnverkehr. Vor allem Verbindungen in Richtung Hamburg, Hannover und Emden waren von Ausfällen und Verspätungen betroffen, da der Fernverkehr im Norden zeitweise komplett eingestellt wurde. Diese Störungen wirkten sich auch auf einzelne Zugverbindungen nach Nordrhein-Westfalen aus.