
Münster. Beim Jugendrat Münster gibt es Veränderungen an der Spitze. Patricia Rutz und Yannik Andor rücken neu in den Vorstand und arbeiten künftig mit Andreas Hoesch und Sophie Pape zusammen. In den verbleibenden Monaten der Wahlperiode will das Team laufende Projekte abschließen, die Jugendbeteiligung stärken und bereits die nächste Jugendratswahl vorbereiten.
Gewählt wurde das neue Vorstandsteam während der Sitzung des Jugendrates am 7. September 2026. Andreas Hoesch und Sophie Pape setzen ihre bisherige Vorstandsarbeit fort. Neu hinzu kommen Patricia Rutz und Yannik Andor.
Sie folgen auf Annika Frieler und Roman Saalfeld, die nicht erneut für den Vorstand kandidiert haben. Das neue Team bedankte sich bei beiden für ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren und will die bisherige Arbeit nun fortführen.
Für den neuen Vorstand beginnt damit gleichzeitig der Endspurt der laufenden Wahlperiode. Nach Angaben des Jugendrates stehen in den kommenden Monaten vor allem drei Themen im Mittelpunkt. Bestehende Projekte sollen abgeschlossen, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Münster weiter gestärkt und die Jugendratswahl 2027 vorbereitet werden.
Sophie Pape kündigte an, dass das neue Team mit neuen Perspektiven in die verbleibende Amtszeit starten wolle. Dabei gehe es insbesondere darum, die Interessen junger Menschen weiterhin in Kommunalpolitik und Stadtverwaltung sichtbar zu machen.
Andreas Hoesch sieht neben dem Abschluss laufender Vorhaben vor allem die Jugendbeteiligung und die Vorbereitung der kommenden Wahl als zentrale Aufgaben.
Der Jugendrat Münster ist die gewählte Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen gegenüber Kommunalpolitik und Stadtverwaltung. Das Gremium besteht aus bis zu 30 gewählten Mitgliedern aus den verschiedenen Stadtbezirken. Sie treffen sich in der Regel einmal im Monat, beraten aktuelle Themen und können eigene Positionen und Beschlüsse entwickeln.
Dabei kann der Jugendrat seine Anliegen auch unmittelbar in die Kommunalpolitik einbringen. Unter anderem sind Anregungen an den Rat und die Bezirksvertretungen sowie Stellungnahmen und Empfehlungen zu kinder und jugendrelevanten Themen möglich.
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