Ortseingang Nienberge-Häger: CDU fragt wegen Tempoüberschreitungen nach

Ab 2025 gilt Tempo 30 auf der Geiststraße in Münster. Erfahre alles über den zweijährigen Verkehrsversuch und seine Ziele.
Foto: Dirk (Beeki®) Schumacher

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Münster. Am Ortseingang von Nienberge-Häger in Münster steht die Verkehrssicherheit erneut im Fokus der Politik. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Dabei geht es um mögliche Geschwindigkeitsüberschreitungen und um Maßnahmen, die Autofahrer frühzeitig auf die geltende Tempobegrenzung aufmerksam machen sollen.

Die Verwaltung soll bis zur Sitzung der Bezirksvertretung West am 16. April 2026 Auskunft zum Bearbeitungsstand eines früheren Antrags geben. Dieser beschäftigte sich bereits mit der Situation am Ortseingang aus Richtung Nienberge und möglichen Verbesserungen für die Verkehrssicherheit.

CDU sieht Probleme bei Wahrnehmung der Geschwindigkeitsanzeige

Nach Einschätzung der Antragsteller könnte ein vorhandenes Dialog-Display von vielen Verkehrsteilnehmern zu spät wahrgenommen werden. Solche Anzeigen zeigen Autofahrern ihre aktuelle Geschwindigkeit an und sollen so zu einem langsameren Fahrstil beitragen.

Aus Sicht der CDU-Fraktion besteht jedoch der Eindruck, dass der aktuelle Standort nicht optimal gewählt ist. Deshalb soll geprüft werden, ob das Display näher an die Einmündung der Hägerfeldstraße verlegt werden könnte. Auf diese Weise könnten Autofahrer bereits früher darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Ortseingangsbereich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde gilt.

Eine frühere Sichtbarkeit der Anzeige könnte dazu beitragen, dass Fahrer ihre Geschwindigkeit rechtzeitig reduzieren. Ziel ist es, die Sicherheit im Bereich des Ortseingangs zu verbessern und mögliche Gefahren für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer zu verringern.

Verwaltung soll Stand eines früheren Antrags erklären

Die aktuelle Anfrage bezieht sich auf einen Antrag, der bereits im November 2025 gestellt und Anfang Dezember in der Bezirksvertretung West eingebracht worden war. Nun möchten die Antragsteller wissen, wie weit die Verwaltung mit der Prüfung des Vorschlags gekommen ist.

Neben einer möglichen Verlegung des Displays zeigen sich die Initiatoren auch offen für andere Maßnahmen, die kurzfristig zur Lösung des Problems beitragen könnten. Welche Optionen dafür infrage kommen, soll die Verwaltung im Rahmen ihrer Antwort erläutern.

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Die Frage nach der richtigen Gestaltung von Ortseingängen beschäftigt Kommunen regelmäßig. Gerade an Stellen, an denen Tempo 50 beginnt, kommt es häufig zu Diskussionen über Geschwindigkeitsüberschreitungen und geeignete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. In der Sitzung der Bezirksvertretung West im April dürfte deshalb auch der Ortseingang Nienberge-Häger erneut Thema werden.

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