Pannenwindrad in Loevelingloh wird abgebaut: Vergleich zwischen Stadtwerken und GE steht

Die Stadtwerke Münster veröffentlichen 2025 erstmals freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht – als Vorbereitung auf kommende EU-Vorgaben. Das OVG Münster hat die Klage gegen Windräder in Sundern-Bönkhausen abgewiesen. Die Anwohnerquelle gilt laut Gutachten als nicht gefährdet – der Ausbau geht weiter.
Foto: Markus Distelrath

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Münster-Amelsbüren. Das Kapitel um das störanfällige Windrad in Loevelingloh geht zu Ende. Nach jahrelangen Diskussionen steht nun fest: Die Anlage wird abgebaut. Grundlage ist ein Vergleich zwischen den Stadtwerken Münster und dem Hersteller GE.

Vergleich ohne finanziellen Schaden für die Stadtwerke

Wie der Amelsbürener Ratsherr Stefan Weber (CDU) erklärte, sei der Vergleich ohne finanziellen Schaden für die Stadtwerke zustande gekommen. „Das letzte Kapitel des Pannenwindrads ist geschrieben, die Geschichte ist am Ende für die Bürger gut ausgegangen. Das wird in Amelsbüren für Erleichterung sorgen“, betonte Weber.

Bereits im Februar hatte er den Rückbau als „beste Entscheidung für ein vernünftiges Ende einer rätselhaften Angelegenheit“ bezeichnet. Nun wird das Vorhaben umgesetzt.

Rückbau nach Klageplänen und langem Streit

Dem Vergleich war eine geplante Klage der Stadtwerke gegen den Hersteller GE vorausgegangen. Der Hintergrund: Seit der Inbetriebnahme war die Anlage in Loevelingloh immer wieder durch technische Probleme und Störungen aufgefallen. Vor rund sechs Monaten hatten die Stadtwerke deshalb entschieden, das Windrad endgültig abzubauen und Schadensersatz geltend zu machen.

Weber betonte mehrfach, die Stadtwerke müssten ihrer Verantwortung für den Standort gerecht werden. Dabei habe für ihn festgestanden, dass nur zwei Wege möglich seien: eine Reparatur oder der Abbau. Ein Verkauf an Dritte lehnte er ausdrücklich ab, weil sich die Bürgerinnen und Bürger bei Problemen kaum an externe Betreiber hätten wenden können.

Erleichterung in Amelsbüren

Mit dem nun vereinbarten Vergleich wird das Windrad zurückgebaut. Für die Bürgerinnen und Bürger in Amelsbüren bedeutet dies nach jahrelangen Diskussionen eine spürbare Entlastung. Weber fasste zusammen: „Das Windrad wird abgebaut, den Stadtwerken entsteht kein Finanzschaden, der Einsatz hat sich gelohnt.“

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