
Münster/Gelsenkirchen. Ein Missbrauchsverdacht in Gelsenkirchen beschäftigt derzeit Polizei und Staatsanwaltschaft Münster. Nach der Anzeige der Mutter eines 12-jährigen Jungen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern eingeleitet. Der Beschuldigte soll im Jugendbereich eines Fußballvereins tätig gewesen sein.
Die Mutter des Jungen erstattete am Samstag, 18. April, Anzeige bei der Polizei. Dabei ging es um den Anfangsverdacht eines Sexualdelikts zum Nachteil ihres Kindes. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurde daraufhin ein Verfahren wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern aufgenommen.
Der erste Kontakt zwischen dem 12-Jährigen und dem Tatverdächtigen soll bei einem Sichtungstraining eines Fußballvereins in Gelsenkirchen entstanden sein. Der Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft war dort nach Angaben der Behörden als Co-Trainer im Jugendbereich tätig.
Am 22. April durchsuchten Ermittler die privaten Räume des Beschuldigten. Dabei stellten sie zahlreiche Datenträger sicher. Deren Auswertung ist noch nicht abgeschlossen.
Die Ermittlungen dauern an. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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