
Münster. Der SC Preußen Münster hat sein Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Samstag, 7. November 2026, mit 1:2 verloren. Vor 13.945 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion entschieden zwei Treffer innerhalb von neun Minuten die Begegnung zugunsten der Gäste. Obwohl Münster über weite Strecken mindestens gleichwertig auftrat, reichte der späte Anschlusstreffer von Antonio Tikvic nicht mehr für einen Punktgewinn. Damit gehen die Preußen mit einer Niederlage in die Länderspielpause.
Die Begegnung zwischen Preußen Münster und dem Tabellenzweiten MSV Duisburg begann intensiv. Beide Mannschaften lieferten sich zahlreiche Zweikämpfe, während klare Torchancen zunächst selten blieben. Bereits in den ersten elf Minuten sahen mit Rasim Bulic und Ben Schlicke zwei Duisburger Spieler die Gelbe Karte.
Münster gelang es, die Offensive der Gäste weitgehend zu kontrollieren. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte Joshua Mees in der 18. Minute. Nach einem Konter kam der Offensivspieler zum Abschluss, scheiterte jedoch am Duisburger Torhüter Maximilian Braune. Die Gäste fanden dagegen kaum Möglichkeiten, die Münsteraner Defensive ernsthaft unter Druck zu setzen. Lediglich Lex Tyger Lobinger kam in der 28. Minute zu einem ungefährlichen Abschluss.
Auch nach der Pause erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start. Wesley Adeh verfehlte das Duisburger Tor in der 53. Minute mit einem Volleyschuss nur knapp. Münster blieb engagiert und ließ defensiv weiterhin wenig zu. Dennoch änderte sich der Spielstand wenig später innerhalb kurzer Zeit deutlich.
In der 60. Minute brachte Joshua Bitter den MSV Duisburg in Führung. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde vom Kopf des Münsteraners Niko Koulis abgefälscht und landete im Tor. Für die bis dahin defensiv überzeugenden Gastgeber war es ein besonders unglücklicher Gegentreffer.
Nur neun Minuten später erhöhte Dominik Kother auf 2:0. Der Duisburger traf mit einem präzisen Schuss aus rund 18 Metern und ließ Preußen-Torhüter Matthis Harsman keine Abwehrmöglichkeit. Damit hatten die Gäste ihre wenigen offensiven Möglichkeiten konsequent genutzt.
Preußen Münster reagierte auf den Rückstand und versuchte, die Partie noch einmal zu drehen. In der 77. Minute gelang Antonio Tikvic nach einer Kopfballverlängerung der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Gastgeber erhöhten anschließend den Druck und suchten nach Möglichkeiten zum Ausgleich. Duisburg verteidigte jedoch konzentriert und brachte die knappe Führung über die Zeit.
Trainer Thomas Wörle sah seine Mannschaft nach der Begegnung insbesondere defensiv auf einem guten Weg. Aus seiner Sicht hätte Münster aufgrund des Spielverlaufs mindestens einen Punkt verdient gehabt. Den ersten Gegentreffer bewertete er als besonders unglücklich, während er beim zweiten Tor die individuelle Qualität des Duisburger Torschützen hervorhob. Gleichzeitig räumte er ein, dass es seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit schwergefallen sei, gegen die gegnerische Defensive klare Torchancen herauszuspielen.
Abseits des sportlichen Geschehens zogen die Polizei Münster und die Bundespolizei eine positive Einsatzbilanz. Nach Angaben der Polizei unterstützten die Anhänger beider Mannschaften ihre Teams friedlich. Auch die Anreise und die Abreise verliefen weitgehend ohne Störungen. Allerdings kam es in der Schlussphase der Partie zu einem medizinischen Notfall auf einer Tribüne. Nähere Informationen zum Gesundheitszustand der betroffenen Person wurden zunächst nicht mitgeteilt.
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