Wings for Life World Run in Münster 2026: 40.000 Euro für die Rückenmarksforschung

Beim Wings for Life World Run Münster 2026 gingen mehr als 1.300 Menschen an den Start. Rund 40.000 Euro fließen in die Rückenmarksforschung.
Foto: Wings for Life World Run Münster 2026

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Münster. Der Wings for Life World Run hat am Sonntag in Münster so viele Menschen an den Start gebracht wie noch nie. Mehr als 1.300 Teilnehmende liefen, gingen oder rollten am Aasee für die Rückenmarksforschung. Dabei kamen rund 40.000 Euro zusammen, die vollständig an die Wings for Life Foundation fließen. Im Vorjahr hatten mehr als 900 Teilnehmende über 25.000 Euro gesammelt.

Mehr als 1.300 Teilnehmende starten am Aasee

Der Lauf fand bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen rund um den Aasee statt. Für den Start wurde die Adenauerallee gesperrt, sodass Läuferinnen und Läufer, Rollstuhlfahrende und Fußgänger geordnet auf die Strecke gehen konnten. Viele kamen in Gruppen, mit ihren Familien oder als Unternehmensteams. Da der Veranstaltungstag auf den Muttertag fiel, war das Gelände zugleich Treffpunkt für zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ella Lippross und Luis Vesely vorn

Sportlich setzten sich am Standort Münster Ella Lippross und Luis Vesely durch. Lippross erreichte bei den Frauen 30,86 Kilometer. Vesely lief bei den Männern 47,21 Kilometer und erzielte damit die größte Distanz in Münster. Die Ergebnisse stehen noch unter dem Vorbehalt der offiziellen Bestätigung.

Eine feste Ziellinie gibt es beim Wings for Life World Run nicht. Stattdessen beendet ein virtuelles Catcher Car den Lauf, indem es die Teilnehmenden nach und nach einholt. Dieses Format macht die Veranstaltung auch für sehr unterschiedliche Leistungsniveaus zugänglich.

Gianna Regenbrecht begleitet den Lauf als Role Model

Als Role Model war Para-Dressurreiterin Gianna Regenbrecht in Münster dabei. Sie lebt selbst mit den Folgen einer Rückenmarksverletzung. Nach ihrem Unfall begann sie in der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster mit dem Para-Dressursport. Heute trainiert sie am Olympiastützpunkt in Warendorf und gehört dem Deutschen Bundeskader an.

Ihre Teilnahme stellte den Bezug zwischen Sportveranstaltung und Forschungszweck besonders deutlich her. Die erlaufenen Spenden sollen Projekte unterstützen, die neue medizinische Perspektiven für Menschen mit Querschnittlähmung ermöglichen.

Stadt und Polizei übernehmen Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft übernahmen Oberbürgermeister Tilman Fuchs und Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf. Damit wurde die Veranstaltung auch offiziell von Stadt und Polizei unterstützt. Der Lauf verbindet in Münster ein sportliches Großereignis mit einem internationalen Forschungsanliegen.

Organisiert wird der Münsteraner Standort seit 2018 von der Strong Partners GmbH. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem von LBS NordWest, VIACTIV Krankenkasse, Sparkasse Münsterland Ost, Fiege, HADLEY, Finanz Informatik, Dermasence, Glowkitchen, Finne Brauerei und Erste Garde. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster begleiteten den Ablauf am Aasee unter Umweltaspekten.

Einnahmen gehen vollständig in die Rückenmarksforschung

Der Wings for Life World Run findet jedes Jahr zeitgleich auf der ganzen Welt statt. Die Besonderheit: Alle Startgelder und Spenden fließen vollständig in die Rückenmarksforschung der Wings for Life Foundation mit Sitz in Salzburg. Ziel der Stiftung ist es, Forschungsprojekte zur Heilung von Querschnittlähmung zu fördern.

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