
Münster. Vor dem Landgericht Münster beginnt am 15. Januar ein Strafprozess gegen vier Männer wegen Betrugs. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die Angeklagten in mehreren Fällen Menschen in Coesfeld und Ascheberg geschädigt haben. Ihnen wird vorgeworfen, sich als Polizeibeamte ausgegeben zu haben.
Angeklagt sind drei Männer aus Münster sowie ein weiterer Mann aus Drensteinfurt im Kreis Warendorf. Die Staatsanwaltschaft geht von bandenmäßigem Vorgehen aus.
Gegenstand der Anklage sind insgesamt fünf Betrugsfälle. Nach den vorliegenden Informationen sollen die Geschädigten telefonisch kontaktiert worden sein. Dabei sei behauptet worden, es bestehe eine Gefahr durch Kriminelle, weshalb Geld und Wertgegenstände zur Sicherung übergeben werden müssten.
Die mutmaßliche Beute beläuft sich auf knapp 300.000 Euro. Weitere Details zum Ablauf der einzelnen Taten sollen im Verlauf der Hauptverhandlung geklärt werden.
Der Prozessauftakt ist für den 15. Januar angesetzt. Das Landgericht Münster wird prüfen, ob die Vorwürfe in den einzelnen Fällen nachweisbar sind. Bis zu einem Urteil gilt für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung.
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