
In Münsters Innenstadt steht die nächste Neueröffnung bevor. Die Schmuck- und Lifestylemarke PURELEI eröffnet einen eigenen Store an der Ludgeristraße. Das Unternehmen übernimmt ein Ladenlokal, in dem zuvor Hunkemöller vertreten war. PURELEI baut damit sein noch junges Filialnetz weiter aus. Einen konkreten Eröffnungstermin für Münster gibt es bislang allerdings nicht.
Der neue PURELEI Store entsteht an der Ludgeristraße 29. Nach Angaben des auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Unternehmens Lührmann stehen dort rund 119 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Lührmann begleitete die Anmietung und hatte den Abschluss bereits im Juni öffentlich gemacht. Vormieter der Fläche war Hunkemöller.
Für die Ludgeristraße bedeutet der Einzug einen weiteren Wechsel in prominenter Innenstadtlage. Gemeinsam mit Prinzipalmarkt und Salzstraße gehört sie zu den wichtigsten Einkaufsachsen Münsters. PURELEI richtet sich vor allem mit Schmuck und weiteren Lifestyle-Produkten an eine vergleichsweise junge Zielgruppe und ist ursprünglich vor allem über den Onlinehandel gewachsen.
Der genaue Eröffnungstag bleibt zunächst offen. PURELEI nennt in Stellenanzeigen für den neuen Münsteraner Store weiterhin den Sommer 2026 als Zeitraum. Aktuell sucht das Unternehmen unter anderem Verkaufspersonal und Werkstudierende für den Standort. Die Ausschreibungen beziehen sich ausdrücklich auf das Team des neuen Stores in Münster.
PURELEI-Mitgründer Frederik Jahnke hatte Münster zuvor als vierten eigenen Store angekündigt und weitere Details für die Zeit näher an der Eröffnung in Aussicht gestellt.
PURELEI wurde 2016 von Alisa, Frederik und Etienne gegründet. Inspiriert wurde die Marke nach eigenen Angaben von Alisas Zeit auf Hawaii. Im Mittelpunkt steht Schmuck, ergänzt wird das Sortiment inzwischen unter anderem durch Fashion-, Beauty- und Fine-Jewelry-Produkte.
Lange konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf den Onlinehandel. Erst im April 2024 eröffnete PURELEI in der Kaufingerstraße in München seinen ersten dauerhaft betriebenen eigenen Store. Auf rund 150 Quadratmetern verband die Marke dort erstmals dauerhaft ihr digitales Geschäft mit einem stationären Angebot. Danach folgten weitere Standorte, darunter Köln und Palma de Mallorca. Münster ist damit Teil des wachsenden Filialnetzes.
Jahnke begründet den Ausbau des stationären Geschäfts mit den Erfahrungen aus den bisherigen Stores. Nach seinen Angaben sind die Standorte in München und Köln profitabel und entwickeln sich bei einigen Kennzahlen sogar besser als das Onlinegeschäft. Dabei handelt es sich allerdings um Unternehmensangaben, die nicht unabhängig überprüft sind.
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