
Münster. Das Kulturformat „Schauraum – Das Fest der Museen und Galerien“ wird im Jahr 2026 nicht stattfinden. Die Stadt Münster hat entschieden, die traditionsreiche Veranstaltung einmalig auszusetzen. Hintergrund ist eine außergewöhnliche Terminkonstellation mit einer landesweiten Großveranstaltung.
Ende August wird Münster Gastgeber des Nordrhein-Westfalen-Tages sein. Anlass ist der 80. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen, der vom 28. bis 30. August mit einem dreitägigen Programm in der Stadt gefeiert wird. In einem Jubiläumsjahr ist Münster damit erstmals Austragungsort des NRW-Tages – nicht wie üblich die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Entscheidung für den Veranstaltungsort hatten das Landeskabinett und der Rat der Stadt Münster bereits im vergangenen Jahr getroffen.
Der Schauraum findet traditionell im gleichen Zeitraum statt und wird jährlich von Münster Marketing und dem Kulturamt organisiert. Nach intensiver Prüfung kam die Stadt zu dem Ergebnis, dass eine weitere Großveranstaltung unmittelbar nach dem Nordrhein-Westfalen-Tag organisatorisch nicht umsetzbar ist.
Als ausschlaggebend gelten insbesondere der hohe logistische Aufwand sowie die stark gebundenen personellen Ressourcen. Vor allem Sicherheits- und Ordnungskräfte wären durch das Landesfest bereits in besonderem Maße ausgelastet. Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine Durchführung des Schauraums im Jahr 2026 nicht möglich.
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Gleichzeitig betont die Stadt die große Bedeutung des Schauraums für die Kulturszene. Gemeinsam mit den beteiligten Akteuren wird geprüft, ob sich zumindest die „Nacht der Museen und Galerien“ in das Programm des Nordrhein-Westfalen-Tages integrieren lässt.
Die Nacht der Museen gilt als zentraler Bestandteil des Schauraums. Jedes Jahr öffnen zahlreiche Kunst- und Kulturorte bis Mitternacht ihre Türen und ermöglichen einen besonderen Einblick in die vielfältige Museums- und Galerielandschaft der Stadt.
Unabhängig vom Ergebnis der laufenden Gespräche stellt die Stadt klar, dass der Schauraum 2027 wieder in gewohnter Form stattfinden soll. Ziel bleibt es, die Vielfalt, Qualität und Lebendigkeit der münsterschen Museums- und Galerieszene dann wieder umfassend sichtbar zu machen.
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