Schloss Wilkinghege stellt die Weichen für die nächste Generation

Nachfolge Schloss Wilkinghege Münster
Symbolbild mit KI erstellt

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Münster. Im traditionsreichen Schloss Wilkinghege in Münster wird die Unternehmensnachfolge vorbereitet. Inhaber Rembert Winnecken will sich in den kommenden Jahren schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Eine zentrale Rolle sollen künftig sein Neffe Paul Winnecken und Hoteldirektor Stephan Schmitz übernehmen. Auch auf Unternehmensebene hat sich 2026 etwas verändert: Rund um den Hotelbetrieb wurden neue Gesellschaften eingetragen.

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Paul Winnecken steigt in den Familienbetrieb ein

Paul Winnecken arbeitet seit rund einem Jahr im Schloss Wilkinghege. Der 26-Jährige studierte Betriebswirtschaft in Aachen und war anschließend im Asset Management tätig. Nun soll er langfristig Verantwortung im Familienunternehmen übernehmen.

Die operative Hotelerfahrung bringt vor allem Stephan Schmitz ein. Der heutige Direktor kennt das Haus bereits aus seiner Ausbildung und kehrte vor einigen Jahren nach Münster zurück. Gemeinsam sollen Winnecken und Schmitz die Weiterentwicklung des Hotels prägen.

Rembert Winnecken und seine Frau Getha bleiben während des Übergangs zunächst im Unternehmen. Der Rückzug aus dem Tagesgeschäft soll nicht abrupt erfolgen, sondern über mehrere Jahre vorbereitet werden.

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Auch Unternehmensstruktur wurde 2026 verändert

Parallel zum personellen Generationswechsel sind in diesem Jahr neue Gesellschaften rund um das Hotel entstanden. Im Juli wurde die Hotel Schloss Wilkinghege Verwaltungs GmbH mit Sitz an der Steinfurter Straße eingetragen. Im September folgte die Hotel Schloss Wilkinghege GmbH & Co. KG.

Rembert Winnecken ist Geschäftsführer der Verwaltungs-GmbH. Ob die neue gesellschaftsrechtliche Struktur unmittelbar mit der geplanten Nachfolge zusammenhängt, ist öffentlich nicht bestätigt. 

Schloss Wilkinghege blickt auf lange Hoteltradition zurück

Der Übergang betrifft eines der traditionsreicheren Häuser der Münsteraner Hotellerie. Wilkinghege wurde bereits im Mittelalter erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1955 wird das Anwesen als Hotel und Restaurant genutzt. Nach einem Brand Ende der 1950er-Jahre wurde das Gebäude wiederaufgebaut.

Heute wird das Vier-Sterne-Hotel privat geführt und ist vor allem als Hotel, Restaurant sowie als Ort für Hochzeiten, Tagungen und Veranstaltungen bekannt.

Gerade vor diesem Hintergrund ist der geplante Generationswechsel für das Haus von besonderer Bedeutung: Die bisherige Eigentümerfamilie bleibt zunächst eingebunden, während die nächste Generation schrittweise Verantwortung übernimmt.

Neue Formate sollen das Hotel weiterentwickeln

Mit dem Wechsel an der Spitze sollen zugleich neue Veranstaltungsangebote entstehen. Geplant ist unter anderem eine Hochzeitsmesse am 10. Januar mit Partnern aus Münster. Außerdem gibt es Pläne für ein Musik- und Gastronomieformat im Außenbereich des Schlosses.

Damit geht es bei der Nachfolge nicht nur darum, den bestehenden Betrieb fortzuführen. Paul Winnecken und Stephan Schmitz sollen das Profil des Hauses in den kommenden Jahren auch weiterentwickeln.

Wann Rembert Winnecken seine operative Verantwortung vollständig abgeben wird, steht noch nicht fest. Nach der bisherigen Planung soll der Übergang über mehrere Jahre erfolgen. Die personellen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen.

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