Schulpartnerschaft mit Israel: Paulinum plant Austausch für Jugendliche

Lehrkräfte des Paulinums Münster besuchen Partnerschulen in Israel. Die Zusammenarbeit soll den interreligiösen Austausch stärken.
©Stadt Münster

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Münster. Eine Delegation des Gymnasiums Paulinum aus Münster hat vom 1. bis 3. November 2026 die israelische Partnerstadt Rishon LeZion besucht. Ziel der Reise war es, die Zusammenarbeit mit zwei israelischen Schulen auszubauen und den interreligiösen Austausch zwischen Christen, Juden und Muslimen zu stärken. Künftig sollen auch Schülerinnen und Schüler aus Münster die Partnerschulen besuchen können, sofern die Sicherheitslage dies zulässt.

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Paulinum Münster vertieft Zusammenarbeit mit israelischen Schulen

Zur vierköpfigen Delegation gehörten der Schulleiter und zwei Lehrkräfte des Paulinums sowie Christiane Lösel, Leiterin des Büros Internationales der Stadt Münster. Gemeinsam besuchten sie die Gan Nahum Highschool in Rishon LeZion. Dort trafen sie auch Vertreter der Tomashin Highschool aus Kaabiye, einer rund anderthalb Autostunden entfernten Gemeinde.

Im Mittelpunkt standen Gespräche über Unterrichtsmethoden, Bildungssysteme und die weitere Gestaltung der Schulpartnerschaft des Paulinums. Bereits im Februar hatten Lehrkräfte und Jugendliche der beiden israelischen Schulen Münster besucht und gemeinsam an Kunstprojekten gearbeitet.

Schulpartnerschaft fördert interreligiösen Dialog

Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf dem Austausch zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen. Während Rishon LeZion jüdisch geprägt ist und der Unterricht auf Hebräisch stattfindet, leben im überwiegend muslimischen Kaabiye vor allem arabischsprachige Menschen.

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Gemeinsame Projekte sollen das gegenseitige Verständnis fördern. Langfristig ist auch ein Gegenbesuch von Schülerinnen und Schülern des Paulinums in Israel vorgesehen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Sicherheitslage.

Delegation trifft Bürgermeister von Rishon LeZion

Neben den Schulbesuchen wurde die Delegation von Bürgermeister Raz Kinstlich empfangen. Außerdem legten die Gäste aus Münster einen Kranz am Holocaust-Denkmal nieder und führten Gespräche mit dem örtlichen Jugendamt.

Die Stadtverwaltungen beider Partnerstädte unterstützen die Kooperation. Finanziert wird das Projekt durch Engagement Global mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch das NRW-Landesbüro in Tel Aviv.

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