Schwerer Unfall auf der A43 bei Münster: Fünf Verletzte in Albachten

Mehrere Schulwegunfälle in Münster, Greven und Ascheberg. Drei Kinder verletzt. Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Foto: Caroline Muffert

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Münster. Ein schwerer Unfall auf der A43 bei Münster hat in der Nacht zu Samstag fünf Verletzte gefordert. Der Zusammenstoß ereignete sich  kurz nach Mitternacht in Fahrtrichtung Wuppertal hinter der Brücke Osthoffstraße im Bereich Albachten. Die Polizei Münster sperrte die Autobahn über mehrere Stunden vollständig, während Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz waren.

Zwei Personen im Fahrzeug eingeklemmt

Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten aus noch ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge miteinander. Bei dem Aufprall wurde ein Auto in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Ein weiteres Fahrzeug erlitt massive Schäden im Heckbereich und wurde weitgehend zerstört. In diesem Wagen waren zwei Personen eingeklemmt.

Die Berufsfeuerwehr Münster setzte hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Schwerverletzten aus dem Wrack zu befreien. Beide erlitten schwere Verletzungen. Noch bevor die ersten Rettungskräfte eintrafen, leistete ein Arzt, der sich zufällig mit seinem Auto unmittelbar hinter der Unfallstelle befand, erste medizinische Hilfe.

Neben den beiden Schwerverletzten wurden drei weitere Personen verletzt. Insgesamt fünf Menschen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser nach Münster gebracht werden. Angaben zu Alter oder Identität der Betroffenen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst

Der Verkehrsunfall auf der A43 in Münster zog einen umfangreichen Einsatz nach sich. Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren vor Ort. Zusätzlich rückte der Rüstzug der Feuerwehr mit Kran sowie weitere Einheiten aus, um die Bergung der Fahrzeuge und die technische Rettung sicherzustellen.

Parallel nahm ein spezialisiertes Unfallaufnahme-Team der Polizei Münster noch in der Nacht die Spurensicherung auf. Die A43 blieb zwischen dem Autobahnkreuz Münster-Süd und der Anschlussstelle Senden bis in die frühen Morgenstunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Informationen zum Hergang werden von der Polizei Münster erwartet, sobald die Auswertung der Spuren abgeschlossen ist.

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