
Münster. Der Rücktritt von Bärbel Bas bewegt auch die SPD in Münster. Die beiden Parteivorsitzenden Ute Hagemann und Malte Oppermann reagieren mit emotionalen Worten auf die Entscheidung der bisherigen Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin. In einer gemeinsamen Erklärung würdigen sie Bas als Politikerin, die Menschlichkeit und Solidarität verkörpert habe.
„Der Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende und als Ministerin macht uns sehr traurig und nachdenklich“, erklären Hagemann und Oppermann. Dabei stehe vor allem der Mensch hinter den politischen Ämtern im Mittelpunkt.
„Denn ungeachtet harter Anforderungen im Alltagsgeschäft der Politik ist letztendlich nur eines wichtig: Mensch sein und Mensch bleiben, egal in welcher Funktion, egal in welcher Situation“, heißt es in der Stellungnahme. Die beiden Vorsitzenden betonen, dass die Politik Menschen brauche, die solidarisch handeln und eigene Schwächen sowie Fehler eingestehen könnten. Bas habe diese Eigenschaften verkörpert.
Bas hatte am 12. Oktober 2026 ihren Rücktritt als SPD-Co-Vorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben. Hintergrund ist der Tod ihrer Stieftochter. Die SPD Münster stellt in ihrer Reaktion vor allem den menschlichen Umgang miteinander in den Vordergrund.
„Wir danken Bärbel für ihren unermüdlichen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklären Hagemann und Oppermann. Abschließend wünschen sie ihr „alle Kraft und Zeit, die sie braucht, um diesen schweren persönlichen Verlust zu verarbeiten“.
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