
Münster bekommt im März nicht nur geballte KI-Kompetenz, sondern auch einen der bekanntesten Rapper des Landes. Sido tritt bei der data:unplugged auf – und setzt damit einen kulturellen Kontrapunkt zu Algorithmen, Analytics und Artificial Intelligence.
Der Berliner Musiker ist als „Special Act“ für das zweitägige Digitalfestival angekündigt. Sein Auftritt ist für den 26. März 2026 geplant. Damit bekommt Münster an diesem Abend eine Mischung aus Tech-Konferenz und Konzertbühne, wie sie die Stadt nur selten erlebt.
Die data:unplugged hat sich in wenigen Jahren von einer Fachveranstaltung zu einem Event mit Festivalanspruch entwickelt. Panels, Masterclasses, Startup-Pitches und große Bühnenformate gehören ebenso dazu wie Networking-Lounges und Side-Events.
Austragungsort ist erneut das MCC Halle Münsterland. Dort werden mehrere Bühnen parallel bespielt, flankiert von einer umfangreichen Expo-Fläche. Nach Veranstalterangaben werden mehr als 10.000 Teilnehmende erwartet.
Mit Sido als Live-Act verschiebt sich der Fokus zumindest für einige Stunden weg von Datenmodellen und KI-Strategien – hin zu Beats, Bühnenenergie und Massenmoment.
Dass ein Rapper dieser Größenordnung bei einem KI-Festival auftritt, ist kein Zufall. Die Veranstalter inszenieren die data:unplugged bewusst als Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft, Popkultur und Gesellschaft. Musik dient hier nicht als bloßes Rahmenprogramm, sondern als Signal: Digitalisierung soll nicht elitär wirken, sondern erlebbar sein.
Sido selbst steht seit mehr als zwei Jahrzehnten für Wandel. Vom provokanten Maskenrapper der frühen 2000er hat er sich zum etablierten Künstler und Juror in großen TV-Formaten entwickelt. Seine Konzerte ziehen bundesweit Tausende Fans an. Dass er nun nach Münster kommt, dürfte auch Besucherinnen und Besucher anziehen, die mit KI-Konferenzen bislang wenig Berührung hatten.
Neben dem musikalischen Höhepunkt setzt das Festival erneut auf prominente Speaker. Erwartet werden unter anderem Moderator Markus Lanz, Unternehmer Uli Hoeneß, Digitalautor Sascha Lobo sowie NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.
Thematisch geht es um Künstliche Intelligenz, Datenökonomie, Transformation und digitale Geschäftsmodelle. Mehr als 200 Speaker und zahlreiche Aussteller sollen vertreten sein.
Für Münster ist die data:unplugged längst mehr als eine Fachkonferenz. Hotels, Gastronomie und Einzelhandel profitieren von mehreren tausend Gästen, die für zwei Tage in die Stadt reisen. Mit einem Konzert-Act wie Sido wächst die mediale Reichweite zusätzlich.
Tickets für das Festival sind in unterschiedlichen Kategorien erhältlich. Der Konzertauftritt ist laut Veranstalter im regulären Festivalpass enthalten. Weitere Details zu Uhrzeiten und Ablauf sollen im Vorfeld der Veranstaltung veröffentlicht werden.
Mit Sido auf der Bühne bekommt Münster im März also nicht nur ein Digital-Großereignis, sondern auch einen Popmoment, der weit über die Tech-Szene hinaus Aufmerksamkeit erzeugt.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu