
Münster. Die Sperrung der Voßgasse in Münster dauert länger als ursprünglich geplant. Grund ist eine wetterbedingte Verzögerung bei der Montage eines zweiten Baukrans für den Umbau der Hauptstelle der Volksbank im Münsterland. Wegen zu hoher Windgeschwindigkeiten konnte der Aufbau nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden. Nach aktuellem Stand bleiben die Einschränkungen deshalb bis Mittwochabend, 1. April 2026, bestehen.
Die Installation des zweiten Krans musste unterbrochen werden, weil die Wetterlage den sicheren Weiterbau nicht zuließ. Nach Angaben der Volksbank im Münsterland waren die Windgeschwindigkeiten zu hoch, um die Montage planmäßig zu Ende zu bringen. Auch für den Folgetag sah die Prognose demnach keine ausreichende Wetterberuhigung vor. Der restliche Aufbau ist nun für Mittwoch vorgesehen.
Wegen der Verzögerung wurde auch die verkehrsrechtliche Regelung angepasst. In Abstimmung mit der Stadt Münster ist die bestehende Genehmigung für die Sperrung der Voßgasse verlängert worden. Die Einschränkungen sollen damit voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch, 1. April 2026, um 24 Uhr bestehen bleiben.
Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Umbau der Hauptstelle der Volksbank im Münsterland. Für die Baustelle wird ein zweiter Baukran benötigt, dessen Montage nun wetterbedingt verschoben werden musste. Die Volksbank bat um Verständnis für die Verzögerungen und verwies auf die derzeit unvermeidbaren Bedingungen auf der Baustelle.
Der Ausbau des Fernwärmenetzes auf der Metzer Straße und dem Inselbogen hat das Ziel, sowohl Privathäuser als auch öffentliche Einrichtungen wie Kirchen und Schulen an das Wärmenetz anzuschließen. Dies soll die Versorgungssicherheit verbessern und gleichzeitig eine umweltfreundlichere Heizoption für zukünftige Anlieger schaffen.
Der Fernwärmenetzausbau im Geistviertel wird von den Stadtnetzen Münster früher durchgeführt als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die geplanten Arbeiten an einer Trinkwasserleitung in der Weseler Straße in den Jahren 2025/ 2026 nicht zusätzlich zu belasten. Durch die vorgezogene Umsetzung des Projekts sollen Überschneidungen der Bauarbeiten vermieden werden. Zudem sollen die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer minimiert werden.
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