Staufenplatz in Münster umgestaltet: Was wirklich neu ist

Der Staufenplatz in Münster wurde umgestaltet. Neu sind Sitzplätze und eine entsiegelte Multifunktionsfläche.
Auf dem Staufenplatz gibt es zusätzliche Sitzmöglichkeiten und eine neue Multifunktionsfläche, die unter anderem zum Boulespielen genutzt werden kann. ©Stadt Münster/Britta Roski

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Münster. Eine Augenweide ist der Staufenplatz in Münster auch nach der Umgestaltung nicht geworden. Trotzdem hat sich im östlichen Bereich zumindest etwas getan: Wo während eines benachbarten Neubaus zeitweise ein Verkaufscontainer der Bäckerei Krimphove stand, gibt es nun eine Multifunktionsfläche und fünf zusätzliche Sitzmöglichkeiten. Die Stadt spricht von einer abgeschlossenen Umgestaltung – tatsächlich handelt es sich eher um eine überschaubare Aufwertung eines Teilbereichs.

Was vorher auf der Fläche stand

Bevor der Verkaufscontainer der Bäckerei Krimphove aufgestellt wurde, befand sich auf diesem Teil des Staufenplatzes Spielmobiliar. Der Container wurde während des Neubaus des angrenzenden Wohn- und Geschäftshauses benötigt, in das die Bäckerei später wieder einzog. Nach dem Ende der Bauarbeiten wurde die Fläche frei und die Stadt beschäftigte sich mit einer neuen Nutzung.

Bei einer Beteiligung von Anwohnenden im Oktober 2024 kamen dabei deutlich mehr Wünsche zur Sprache: unter anderem mehr Grün, zusätzliche Sport- und Spielangebote, bessere Sitzmöglichkeiten sowie Themen wie Verkehr und Müll. Umgesetzt wurde am Ende allerdings nur ein kleiner Teil davon.

Neue Fläche für Boule und fünf Sitzmöglichkeiten

Der zuvor befestigte Bereich wurde teilweise entsiegelt und mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen. Die neue Fläche kann beispielsweise zum Boulespielen genutzt werden. Gleichzeitig kann der Boden Regenwasser aufnehmen und speichern und soll sich bei hohen Temperaturen weniger stark aufheizen als vollständig versiegelte Flächen.

Zusätzlich entstanden fünf neue Sitzmöglichkeiten. Interessant: In den ursprünglichen Planungen waren zunächst nur drei neue Sitzflächen vorgesehen. Die fertige Gestaltung fällt an dieser Stelle also etwas umfangreicher aus als zunächst angekündigt.

Keine große Neugestaltung des Staufenplatzes

Grundlegend verändert wurde der Staufenplatz dennoch nicht. Die bestehende Struktur mit Bäumen, Mauern und weiteren Aufenthaltsflächen bleibt erhalten. Neu gestaltet wurde im Wesentlichen die frühere Containerfläche. Für die Maßnahmen waren laut früheren städtischen Unterlagen bis zu 20.000 Euro vorgesehen.

Unterstützt wurde die Stadt nach eigenen Angaben von der Bäckerei Krimphove und der Immobilienverwaltung Robert Bleckmann. Die Arbeiten setzte das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit um.

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