
Hamm. Auf der Autobahn A2 bei Hamm ist in der Nacht zu Samstag ein 61 Jahre alter Motorradfahrer aus Münster tödlich verunglückt. Der Unfall ereignete sich gegen 2 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Rhynern und Bönen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es während eines Überholvorgangs zu einer folgenschweren Kollision zwischen einem Pkw und dem Motorrad des Mannes.
Der 61-Jährige war mit einem Motorrad der 125-Kubikzentimeter-Klasse unterwegs, als er offenbar übersehen wurde. In der Folge stürzte er auf die Fahrbahn und wurde von einem nachfolgenden Lastwagen überrollt. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle.
Nach Angaben der Polizei überholte ein 25 Jahre alter Autofahrer mit einem Lexus in Fahrtrichtung Oberhausen einen Lkw. Beim anschließenden Spurwechsel kam es demnach zu einem seitlichen Kontakt mit dem Motorrad. Der Motorradfahrer geriet ins Schlingern, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die rechte Fahrspur. Dort blieb er liegen, während sich der Verkehr weiter bewegte.
Kurz darauf überrollte ein weiterer Lkw den gestürzten Mann. Der Fahrer dieses Lastwagens setzte seine Fahrt fort und ist bislang nicht identifiziert worden. Die Polizei schließt derzeit nicht aus, dass der Lkw-Fahrer den Unfall möglicherweise nicht bemerkt hat. Entsprechende Ermittlungen dauern an.
Die genauen Abläufe des Geschehens sind weiterhin Gegenstand der Untersuchungen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde noch in der Nacht ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team hinzugezogen, das die Spurenlage detailliert dokumentierte.
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der A2 leitete die Polizei umfangreiche Maßnahmen ein. In der Nacht wurde gezielt nach dem beteiligten Lastwagen gesucht, unter anderem auf Autobahnabschnitten sowie auf Rast und Parkplätzen in der Umgebung. Bislang führte diese Suche jedoch nicht zur Identifizierung des Fahrzeugs oder des Fahrers.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zeitweise auf zwei Spuren gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt, dennoch kam es zu Einschränkungen. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.
An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräfte Trümmerteile und Spuren auf einer Länge von rund 100 Metern. Diese Spuren dienten den Ermittlern zur Rekonstruktion des Geschehens. Die Polizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht auf der A2 unterwegs waren oder Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Die Ermittlungen führt das Polizeipräsidium Dortmund.
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