Uni Baskets Münster feiern Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Münster Baskets gewinnen ein packendes Derby gegen Phoenix Hagen mit 67:65. Spannender Spielverlauf, dramatische Schlussphase und ein wichtiger Erfolg im Playoff-Rennen.
Symbolbild von PDPics auf Pixabay

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Münster. Die Uni Baskets Münster haben im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ProA ein dringend benötigtes Ausrufezeichen gesetzt. Im direkten Duell mit den Bayer Giants Leverkusen gewann das Team aus dem Basketball Münster mit 84:80 vor 2525 Zuschauern und zog damit in der Tabelle am bisherigen Vorletzten vorbei. Neben dem sechsten Saisonsieg sicherte sich Münster auch den Vorteil im direkten Vergleich – ein Faktor, der in der Endphase der ProA-Saison noch entscheidend werden kann.

Das Spiel war von Beginn an von der Tabellensituation geprägt. Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung der Partie. Entsprechend intensiv gestalteten sich die ersten Minuten, in denen Leverkusen vor allem über seinen Center Dennis Heinzmann zum Abschluss kam. Der 35-Jährige erzielte früh einen Großteil der Gästepunkte und stellte die Defensive der Gastgeber vor physische Herausforderungen. Münster reagierte jedoch mit variablem Offensivspiel und verteilte die Verantwortung im Abschluss auf mehrere Schultern.

Breite Offensive und stabile Defensive als Schlüssel

Anders als in manchen Partien zuvor präsentierten sich die Baskets über weite Strecken geschlossen. Münster setzte auf Bewegung ohne Ball, suchte den freien Wurf aus der Distanz und verteidigte in der Zone mit wechselnden Akteuren gegen Heinzmann. Zur Halbzeit führte das Team mit 46:41.

Statistisch fiel besonders die Ausgewogenheit auf. Vier Spieler erzielten zweistellige Punktzahlen, darunter Philip Alston mit 15 sowie Andrew O’Brien und Nick McMullen mit jeweils 14 Punkten. Cosmo Grühn steuerte 13 Zähler bei. Diese Verteilung erschwerte es Leverkusen, sich defensiv auf einzelne Akteure zu konzentrieren.

Auf der Gegenseite blieb Heinzmann mit 25 Punkten und 13 Rebounds zwar der auffälligste Spieler, doch die Gäste trafen lediglich sechs ihrer 22 Dreipunktversuche. Das eingeschränkte Distanzspiel nahm Leverkusen im weiteren Verlauf wichtige Optionen.

Entscheidende Phase im Schlussabschnitt

Die Vorentscheidung fiel in einer Phase, in der Münster defensiv konsequent blieb und Ballverluste der Gäste nutzte. Ein 10:0-Lauf verschaffte den Gastgebern einen Vorsprung von elf Punkten. Diese Serie verschob das Momentum spürbar.

Leverkusen verkürzte zwar noch einmal durch zwei Dreier von Neuzugang Lok Wur, doch Münster antwortete jeweils mit strukturierten Angriffen und kontrollierte in der Schlussphase Tempo und Ballbesitz. Am Ende stand ein 84:80-Erfolg, der nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch Gewicht hat.

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Mit diesem Sieg verschaffen sich die Uni Baskets Münster neue Perspektiven im Tabellenkeller der 2. Bundesliga ProA. Entscheidend wird nun sein, ob die gezeigte Stabilität in den kommenden Spielen bestätigt werden kann.

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