Uni Baskets Münster verlieren gegen Crailsheim früh den Zugriff

Münster Baskets gewinnen ein packendes Derby gegen Phoenix Hagen mit 67:65. Spannender Spielverlauf, dramatische Schlussphase und ein wichtiger Erfolg im Playoff-Rennen.
Symbolbild von PDPics auf Pixabay

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Münster. Die Uni Baskets Münster haben ihr Heimspiel in der ProA gegen die Merlins Crailsheim deutlich mit 72:90 verloren. Bereits lange vor der Schlusssirene war absehbar, dass die Partie nicht mehr zu drehen sein würde. Entscheidend waren eine hohe Zahl an Ballverlusten, deutliche Nachteile beim Rebound und die konsequente Nutzung dieser Fehler durch die Gäste. Vor 2.450 Zuschauern am Berg Fidel geriet Münster damit erneut ins Hintertreffen im Kampf um den Klassenerhalt.

Guter Beginn, dann kippt das Spiel noch vor der Pause

Münster startete aktiv in die Begegnung und setzte den Gegner in den Anfangsminuten unter Druck. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen, frühe Abschlüsse sorgten für eine schnelle Führung. Doch dieser Rhythmus hielt nicht lange. Crailsheim stellte sich defensiv besser ein, erhöhte die körperliche Präsenz und zwang die Uni Baskets zunehmend zu schwierigen Pässen und Abschlüssen.

Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste die Kontrolle. Vor allem aus Umschaltsituationen nach Ballverlusten kamen sie immer wieder zu einfachen Punkten. Gleichzeitig sicherte sich Crailsheim zahlreiche zweite Chancen durch Offensivrebounds. Während Münster mehrere Minuten ohne eigenen Korberfolg blieb, wuchs der Rückstand kontinuierlich an. Zur Halbzeitpause hatte sich ein klarer Vorsprung für die Gäste herausgebildet, der den weiteren Spielverlauf vorzeichnete.

Kurzes Aufbäumen, Crailsheim antwortet konsequent

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Uni Baskets Münster, das Spiel noch einmal zu öffnen. Mit mehr Tempo und Treffern aus der Distanz verkürzte das Team den Abstand zeitweise. Doch jede Annäherung blieb ohne nachhaltige Wirkung. Crailsheim reagierte abgeklärt, nutzte erneut Ballverluste und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche.

Besonders im dritten Viertel wurde der Unterschied deutlich. Während Münster Mühe hatte, klare Abschlüsse zu kreieren, baute Crailsheim den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Schnelle Abschlüsse nach Ballgewinnen und eine stabile Defensive sorgten dafür, dass sich der Rückstand weiter vergrößerte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden.

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Entscheidung vor dem Schlussviertel, ernüchternder Abend für Münster

Im letzten Abschnitt lief das Spiel ohne größere Wendepunkte aus. Münster bemühte sich um Ordnung im Angriff, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr verkürzen. Crailsheim kontrollierte Tempo und Ergebnis und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Die Uni Baskets mussten sich am Ende deutlich geschlagen geben.

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Die Zahlen unterstreichen den Spielverlauf: Viele Ballverluste, zahlreiche Offensivrebounds für den Gegner und zu wenige Phasen mit stabiler Offensive machten es unmöglich, über 40 Minuten konkurrenzfähig zu bleiben. Für Münster bleibt nach dieser Niederlage eine klare Erkenntnis: Gegen physisch starke Gegner reichen kurze gute Phasen nicht aus, um Spiele offen zu halten.

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